„Ja, ja, Kapitän, wir werden in einem Augenblick fertigsein," sagte die Truppe.
„Zum Teufel mit eurem Kapitän, habt ihr Lust, michgehangen zu sehen, wenn ich gefangen genommen werde?Nun Glück zu."
„Em Schluck zum Abschied," sagte Vater Crackenthorp,und bot Nanty Ewart die Flasche hin.
„Nicht den zwanzigsten Theil eines Tropfens," sagte Nanty.„Ich brauche keinen holländische» Mnth, — ich bin ohnehinhitzig genug, wenn's an's Fechten geht; wenn ich betrunkenlebe, so mochte ich doch nüchtern sterben. — Hier, alter Jeph-sohn — Ihr seid das gutartigste Thier unter ihnen, setzet denBurschen zwischen uns auf ein ruhiges Pferd und wir wollenihn denn sicherlich aufrecht halten."
Als sie Fairford vom Boden aufhoben, stöhnte er schwer,und fragte mit matter Stimme, wo sie ihn hinführten?
„An einen Ort, wo Ihr so verborgen und so ruhig seinkönnt, als eine Maus in ihrem Loch," sagte Nanty, „wennwir Euch nur erst glücklich hinbringen. — Lebt wohl, VaterCrackenthorp, und vergiftet den Quartiermeister, wenn Ihrkönnt"
Die beladenen Pferde sprangen vorwärts in einem hartenTrabe, indem sie einander in einer Linie folgten, und aufjedem zweiten Pferde saß ein starker Bursche in einem Wei-berrock, der dazu diente, die Waffen zu verbergen, womitdiese verzweifelten Menschen versehen waren. Ewart schloßden Zug oder die Caravane, und hielt mit der gelegentlichenUnterstützung des alten Jcphson denn jungen Mann aufrechtim Sattel. Er stöhnte von Zeit zu Zeit schwer, und Ewart,der für seine Lage mehr Mitleid fühlte, als man von seinerLebensweise hätte erwarten sollen, bemühte sich, ihn zu er-