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22 (1852) Redgauntlet
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aus, aber ich schüttelte ihm die Hand, und rannte die Treppehinab in solcher Verwirrung, daß ich trotz dem, was ichgehört hatte, bei jedem Schritte Jeß zu sehen hoffte.

Es war Markttag, und die gewöhnliche Menge Land-streicher und Narren hatte sich bei dem Gerichtsgebäude ver-sammelt. Ich sah, daß Jedermann verwundert auf mich sah,und ich glaubte, einige hätten gelacht. Ich mag wohl auchsonderbare Gesichter genug geschnitten, und vielleicht mit mirselbst gesprochen haben. Als ich mich so behandelt sah, streckteich die geballten Fäuste gerade vor mich hin, den Kopf vor-wärts, und rannte nun wie ein Bock, wenn er einen Gangmachen will, gerade die Straße hinab, stieß Gruppen vonalten Lairds und Bürgern in Perücken auseinander, undstreckte Alles vor mir nieder. Ich hörte den Ruf:haltetden Rasenden!" und die Stadtwache wiederholte ihn, aberVerfolgung und Widerstand waren vergebens. Ich verfolgtemeinen Lauf, der Seeduft, glaube ich, führte mich nach Leith,wo ich mich bald nachher wieder fand, ganz ruhig am Uferauf und ab spahierend, um das straffe Tauwerk der Schiffezu bewundern, wobei ich daran dachte, wie eine Schlinge mitEinem, der darin hänge, wie eine Quaste sich ausnehmenwürde.

Ich befand mich an dem Versammlungsort der Matrosen,früher schon mein Zufluchtsort, ich stürzte hinein, fand eineoder zwei alte Bekanntschaften, machte ein halbes Dutzendneue, trank zwei Tage lang, ging dann an Bord eines klei-nen Schiffes, hin nach Portsmouth, und wurde dann ineinem artigen, hitzigen Fieber an's Land in das Haslaar-Hospi-tal gebracht. Was thuts? Ich wurde besser nichtskann mich umbringen ich kam abermals nach Westindicn,und da ich in der andern Welt noch nicht dahin kam, wohin