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auf diese Arbeit richtet, welche die einsamen Stunden einesunglücklichen Gefangenen erheitert hat, so übt doch der Ge-brauch der Feder eine beruhigende Kraft über meine aufge-regten Gedanken und meine stürmischen Leidenschaften aus.Niemals lege ich die Feder nieder, ohne mit festeren Ent-schlüssen und feurigeren Hoffnungen wieder anfzustehen. Tau-send unbestimmte Befürchtungen, unruhige Erwartungen undunverdaute Pläne eilen einem in Zeiten des Zweifels undder Gefahr durch den Kopf. Hält man sie aber in ihremFluge fest, und wirft sie auf's Papier, so zwingt uns schondiese mechanische Handlung, sie bestimmter und genauer zubetrachten, und wir werden vielleicht nicht zum Spielballunserer eigenen aufgeregten Einbildungskraft; gerade wieein junges Pferd dadurch vom Scheuwerden geheilt wird, daßman es zum Stillstehen zwingt, und eine Zcitlang ohneUnterbrechung den Gegenstand seines Schreckens betrachtenläßt.
Nur die Gefahr der Entdeckung bleibt, aber außer denkleinen Schriftzügen, worin ich es während meines Aufent-halts in Mr. Fairfords Hause zu einer großen Vollkommen-heit brachte, um mehrere große Aktenstücke auf einen Stempel-bogen zu bringen, habe ich auch, wie ich schon anderwärtsandentete, mich an die tröstliche Betrachtung gehalten, daß,wenn auch die Erzählung meines Unglücks in die Hände dessenfallen sollte, der der Urheber davon ist, so würden sie dochNiemand einen Schaden zufügen, und ihm bloß den wahrenCharakter und die Stimmung seines Gefangenen, vielleichtseines Opfers, enthüllen. Jetzt aber, da noch andere Namenund Personen in der Aufzeichnung meiner eigenen Gesinnun-gen Vorkommen, so muß ich doppelt für diese Papiere besorgtsein, und sie in der Art aufbewahren, daß ich bei der geringsten