oder Verwandter ein Recht an, meine Handlungen zu leitenund zu beaufsichtigen; diese Verhältnisse auseinander zu sehen,hält er nicht der Mühe werth, sondern glaubte sie nur voreinem albernen Friedensrichter auf dem Lande und seinemschurkischen Schreiber geltend machen zu können. Die Ge-fahr, die mich in England erwartete, und der ich bei einemlängeren Aufenthalt in Schottland entgangen wäre, war un-bczweifelt durch das Ansehen dieses Mannes veranlaßt. Wasaber meine arme Mutter für mich schon als Kind befürchtenmochte, wogegen mich mein englischer Freund, Samuel Grif-fith, während meiner Jugend und Unmündigkeit zu wahrensich bemühte, ist jcht, wie cs scheint, über mich gekommen,und unter einem gesetzlichen Vorwand bin ich auf eine höchstungesetzliche Weise gefangen gehalten, und zwar von einemManne, der durch sein Benehmen seine eigene politische Frei-heit verwirkt hat. Das macht aber nichts zur Sache, ichfühle Muth, weder Ueberredung noch Drohungen sollen michzwingen, in die verzweifelten Pläne dieses Mannes cinzugehe».Mag ich nun wirklich der unbedeutende Mensch sein, wiemein Leben bisher anzudeuten schien, oder besitze ich, wie ausdem Benehmen meines Gegners hervorzugehcn scheint, durchGeburt oder Vermögen eine solche Wichtigkeit, daß ich füreine politische Faction eine wünschenswerthe Erwerbung bin,mein Entschluß ist in beiden Fällen gefaßt. Die, welche dießTagebuch lese», werden, wenn sie unparteiisch sind, richtigvon mir urtheilen, und wenn fle mich für einen Thoren an-seben, der sich in unnöthige Gefahr stürzte, so sollen siewenigstens keine Ursache haben, mich in der Gefahr selbst füreinen Feigling oder eine Wetterfahne zu halten. Ich binauferzogen in Gesinnungen der Anhänglichkeit an die Familieauf dem Throne, und mit diesen Gesinnungen will ich leben
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