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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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daher mit alte» Geschichten erfreuen, und mit den tollenStreichen, die Ihr und der Capitain Redganntlet i» meinemHanse ansgebrütet habt, prahlen, oder mit den mächtigenBechern mit Branntwein, die Ihr trankt, ohne an das Zah-len zu denken (zwar achtete ich es damals nicht viel, obschvnich unterdessen selbst Mangel daran litt), in Gottes Namen,so bin ich zu jeder Zeit ein Stündchen zu Eueren Diensten. Aber wo ist denn jetzt der Capitain Redganntlet? Daswar ein toller Kauz, grab' wie Ihr, Birrcnswork. Ich hoffe,Ihr habt Verzeihung erhalten, obgleich sie seit einigen Jah-ren Euch armen Teufeln nicht mehr so nachspüren; dasKöpfen und Hängen ist nun ziemlich vorbei eine böse Ge-schichte eine bitter böse Geschichte"

Meine Aufmerksamkeit ward durch diesen außerordent-lichen, unerwarteten Vorfall im höchsten Grade gespannt-Mit so vieler Aufmerksamkeit, als nur meine eigene Gemiiths-unruhe zu meinen Geboten stehn ließ, beobachtete ich denEindruck, den er auf die betheiligten Personen zu machenschien. Augenscheinlich hatte unser Freund Peter Pcebles,ohne cs zu wollen, eine Entdeckung veranlaßt, welche dieGefühle des Richters Fvxley und seines Schreibers gegen denMr. Herries sehr veränderten, mit dem sie, ehe ihnen seinName bekannt war, so vertraut zu sein schienen. Sie flüster-ten heimlich zusammen, schauten in ein Papier, das derSchreiber aus einem großen schwarzen Taschenbuche hervor-zog, und schienen, von Furcht und Zweifel bewegt, schwan-kend über das, was zu thun seie.

Herries war eine andere, interessantere Figur. Wie we-nig auch Peter Peebles dem Engel Jthuriel gleichen mochte,so war doch die ausdrucksvolle, gereizte Haltung des Herries,der ärgerlich über die Entdeckung, aber furchtlos vor den Fol-