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„Und warum dafür nicht?" fiel ihm Peter Peebles frechin die Rede; „warum nicht, das möcht' ich doch gern wissen?Weigert sich ein Tagelöhner, seine Arbeit zu vollenden, gleichzwingt Ihr ihn dazu, — läuft eine liederliche Dirne aus demDienst, geschwind schickt Ihr sie wieder heim, — macht sichei» Kohlenbrenner oder ein Salzhändler bei Mondschein ansdem Staube, im Augenblick packt Ihr ihn wieder an de» Hin-terpfoten; und doch beträgt der Schaben nicht mehr als einpaar Kohlen oder ein paar Mepen Salz. Hier aber läuftmir ei» Bursche mir nichts dir nichts weg, bricht seine Ver-bindlichkeiten, und bringt mir einen Schaden von 6000 Pf.Sterling, nämlich 3000, die ich gewinnen würde und 3000,die ich wohl verlieren werde, und Ihr, der Jyr Euch nachder Gerechtigkeit nennt, könnt einem armen Mann nicht hel-fen, einen Ausreißer zu fangen. Eine schöne Gerechtigkeitfinde ich da bei Euch!"
„Der Kerl muß betrunken sein," sagte der Schreiber.
„Nüchtern von allem, außer der Sunde," erwiederte derSupplikant; „seitdem ich das diesseitige Ufer betrat, habe ichnicht mehr als einen Schluck kalt Wasser zu mir genommen,und Gott weiß, ob einer von Euch zu mir sagen wird: Hund,willst du trinken?"
Der Richter schien von diesen Worten gerührt. „Hem —stille Freund," erwiederte er; „du sprichst, als ständest du voreinem deiner Bettelrichter — geh'hinunter — laß'Dir etwaszu essen gebe», Frcnnd (mit der Erlaubniß meines Freundes,seiner Gastfreundschaft zuvorzukommcn), auch einen Schluckzu trinken, und ich gebe dir mein Wort, dann findest du soviel Gerechtigkeit bei »ns, wie du wünschest."
„Ich will Euer nachbarliches Anerbieten nicht ausschlagen,"sagte der arme Peter Peebles, indem er sich verbeugte;