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langte. Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf dem Bette, vonwelchem ich mich vor dem Streit erhoben hatte, und mein armerGefährte, der junge Nenfondländer, dessen Muth bei dem Lärmdes Aufruhrs ganz verschwunden war, hatte sich so nah als mög-lich an meine Seite gedrängt, zitternd und wimmernd, wiein der furchtbarsten Todesangst. Ich war im Anfang nichtsicher, ob nicht der ganze Aufstand ein Traum sey, aber alsich es versuchte, mich zu erheben, so fühlte ich Schmerzen undBeklemmung, die mich nur zu sehr überzeugten, wie wahr dieBeschädigungen seien, die ich erlitten hatte. Ich sammeltemeine Seelenkräfte, lauschte — und hörte in der Ferne dasJauchzen der Aufrührer, welche, ohne Zweifel, bei dem Werkihrer Zerstörung beschäftigt waren. Ich machte einen zweitenVersuch, mich aufzurichten, oder mich wenigstens umzuwcnde»;denn ich lag mit dem Gesicht gegen die Wand der Hütte,aber ich fand, daß meine Gelenke fest zusammen gebunden,und dadurch jede Bewegung unmöglich war; dcnu Arme undFüße waren, zwar nicht mit Stricken, aber mit leinenen undwollenen Tuchstreifcn fest zusammen geschnürt. Als ich mei-nen Zustand bemerkte, seufzte ich tief gebeugt von körperlichenLeiden und von Seelenschmerz.
Beruhigend lispelte eine Stimme an der Seite meinesBettes: „Stille doch, Schätzchen, sey doch rnhig, halt deinMaul, wie ein gutes Kind — du bist uns schon theuer genugzu stehen gekommen. Mein Männchen ist schier daraufgegangen."
Da ich die Redensarten der Frau des wandernden Mu-sikanten zu erkennen glaubte, so frug ich sie', wo ihr Mannwäre, und ob er beschädigt worden wäre.
»Zerschlagen," antwortete das Weib, „ganz in Stückenzerschlagen; zu nichts mehr zu gebrauchen als Zünd-