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22 (1852) Redgauntlet
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der ungeheuren Beute) die Sporteln einer ganzen Sessionobendrein, wieder ablocken, wenn du nicht sehr auf deinerHut bist. Aber verhielt es sich auch wirklich nicht so, lägeauch wirklich unter diesem Besuche irgend ein geheimnißvvllerSchein verborgen, so glaube mir es, ist er gewiß von derArt, daß weder du ihn ergründen, noch ich es wagen darf,ihn zu erklären, da, wenn ich mich irre (und Jrrthum ist dochmöglich), ich lieber in den Stier des Phalaris kriechen wollte,stände er auch glühend vor mir, als von deinen Witzen be-spöttelt zu werden. Klage mich keines Mangels an Zutrauenan; denn sobald ich nur das Geringste in der Sache erfahre,theile ich dir es mit, während ich aber noch im Finstern tappe,werde ich mich wohl hüten, verständige Leute zu rufen, damitsie zusehen mögen, wie ich mir wahrscheinlich die Nase aneinem Pfosten verstoßen werde. Wunderst du dich darüber:Erstaune nur, bis einst die Zeit an's Licht es bringt!"Unterdessen, bester Alan, laß mich mit meinem Tagebuchefortfahrcn.

Am dritten oder vierten Tag nach meiner Ankunft in MountSharon, lastete jener kahle Sanduhrmann, an den ich dicheben verwies, die Zeit, viel schwerer auf mir als anfangs.Die trockene Moral des Josua sowohl, als die hugenottischeEinfachheit seiner Schwester, verloren für mich mit dem Reizder Neuheit vieles von ihrer Originalität, auch drückte michdie Einförmigkeit meiner Lebensart ganz entsetzlich. Es warwie du dich ausdrückst, als hätten die Quäker die Sonne inihre Taschen gesteckt war schon Alles umher sanft undmild, ja selbst lieblich, so war doch in dem ganzen häuslichenLeben und Treiben eine Einförmigkeit, ein Mangel an Inter-esse, eine unveränderliche, hoffnungslose Schläfrigkeit, die mirdas Leben dort unausstehlich machte. Zweifelsohne empfand