95
und anbeten mögen, bestimmten ihnen den Ged zum Symbolund Wappenhalter, hauten ihn aus auf ihren Kaminen, stell-ten ihn auf ihre Gräber; so wurden die Männer meinesNamens immer frecher, immer ähnlicher dem Raubfische, mor-deten, führten in Gefangenschaft, theilten Beute, bis daß derOrt ihres Wohnsitzes den Namen Sharing-Knowe bekam vonder Beute, die dort zwischen ihnen und ihren Helfers-Helferngetbeilt wurde. Eine bessere Einsicht wurde erst meinemGroßvater Philipp Geddes zu Theil, der, nachdem er vielfachversucht hatte, sein Licht an einem der wild flackernden Feuer,die damals in allen Bürgervcrsammlnngen loderten, anzu-zünden, endlich einen Funken von der Lampe des gesegnetenGeorg Fox auffing, welcher nach Schottland kam, das Lichtverbreitend in tiefer Finsterniß, so reichlich, wie er selbst sichausdrückt, wie die Funken sprühen von den Hufen des Pferdes,das in gestrecktem Lause auf steinigen Wegen dahineilt." —Hier unterbrach sich der gute Quäker- — „Ach es ist wahr,ich muß gleich Nachsehen, wie cs mit dem Salomon steht!"
Ein Diener, ebenfalls ein Quäker, trat jetzt in das Zim-mer, neigte den Kopf gegen seinen Herrn, aber nicht wieJemand, der sich verbeugt, und sagte gelassen: „Sei willkom-men in deinem Hause, Freund Josna, wir erwarteten dichnicht so frühe, aber was ist denn deinem Pferde Salomonzugestoßen ?"
„Was ihm zugestoßen ist," sagte mein Freund, „hat ihndenn der Knabe, den sie Benjie nennen, nicht hierher zurück-gebracht ?"
„Freilich hat er das," sagte der Bediente, „aber auf einesonderbare Art; denn es kam wnthend schnell hergelaufen,und warf den Knaben Benjie von seinem Rücken ans denDüngerhaufen, der im Hof liegt."