sie ihm herzlich, und so gingen wir in größter Vertraulichkeitunfern Weg weiter fort zusammen. In Wahrheit unterhieltes mich in meinem Herzen, die offene Weise des gutmiithigenJosua Geddes mit dem harten, finstern und zurückstoßendenBetragen meines gestrigen Wirthes zu vergleichen. Beidewaren derb und ohne Ceremoniel; doch trug die Offenheitdes Quäkers einen Anstrich frommer Einfachheit, und warmit so viel achter Herzensgute gepaart, als wollte der ehrlicheJosua durch Freimüthigkeit die äußere Höflichkeit ersetzen.Die Manieren des Fischers aber waren die eines Mannes,der wohl vertraut mit den Regeln eines feinen Betragens zusein schien, der aber, sei cs aus Stolz oder aus Menschen-feindschaft, sie zu beobachten vernachlässigte. Doch gedachteich seiner mit Interesse und Neugierde, trotz dem, daß er somanches Abstoßende in seinem Wesen hatte, und ich nahmmir vor, im Laufe des Gesprächs von dem Quäker zu erfah-ren, was er von ihm wüßte. Er aber lenkte das Gesprächauf einen andern Gegenstand und frng mich über meine ei-gene Lebensweise und über meine Absicht, warum ich dieseentlegene Gränze besuchte.
Ich fand es nun für nöthig, meinen Namen zu nennenund hinzuznfügen, daß ich mich den Rechten gewidmet hätte,daß ich aber, weil ich unabhängig wäre, mir eine Erholungerlaubt hätte und nun in Shepherds Busch wohnte, um bes-ser das Vergnügen zu angeln genießen zu können.
„Ich wünsche dir gewiß nichts Böses, junger Mann," sagtemein neuer Freund, „wenn ich dir für deine ernsten Stundeneine bessere Beschäftigung und ein menschlicheres Vergnügen(wenn du doch Vergnügen suchst) für deine Erholungsstundenwünsche."
»Ihr seid streng, Sir," erwiederte ich — »denn vor einem