angebracht, gewöhnliche Hausgeräthe, Fischspecre, Netze undandere zum Fischfang nöthigc Werkzeuge hingen an denWänden. Das Frauenzimmer, welches zuerst an der Thüreerschienen war, hatte sich nun in ein Nebenzimmer zurückge-zogen. Jetzt folgte ihr mein Führer, nachdem er mir zuvorstillschweigend einen Sitz bezeichnet hatte; an ihrer Stelle er-schien eine ältliche Frau, in einem grauen stoffenen Kleide,mit bunter Schürze und Kaputze, sichtlich eine Dienerin, ob-gleich sie zierlicher gekleidet war als es in ihrem wahrschein-lichen Stande gebräuchlich ist, — ein Vortheil, dem ein höchstabschreckendes Aeußere die Spitze bot. Der auffallendste Theilihres Anzugs aber war — in dieser erzprotestantischen Ge-gend — ei» Rosenkranz, an welchem die kleineren Knöpfevon schwarzem Holze, diejenigen aber, welche das pster-nosteranzeigten, von Silber waren, mit einem Cruzifix von dem-selben Metall.
Diese Person machte Vorbereitungen znm Abendessen, in-dem sie auf einen großen eichenen Tisch ein zwar grobes aberdoch reinliches Tischtuch ausbreitete, Gedecke und Salz darausstellte, und das Feuer zurecht legte, um einen Bratrost daraufhinstellen zu können. Ich sah ihren Bewegungen stille zu,denn sie schien weder mich bemerken zu wollen, noch reiztenmich ihre auf eine eigene Weise znrückstoßenden Blicke, einGespräch mit ihr anznknüpfen.
Als die vuenna alle diese Vorkehrungen getroffen hatte,nahm sie ans der wohlgefülltcn Tasche meines Begleiters,welche er über die Thüre gehängt hatte, einen oder zweiSalme oder Grilsen, wie man hier zu Lande die kleinereArt nennt, wählte die besten heraus, zerschnitt sie in Stückeund bratete sie auf dem Rost; mich aber ergriff der duftendeGeruch des Gerichtes so mächtiglich, daß ich herzlich wünschte,