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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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verschwand nach und »ach das Anziehende der Scene, undimmer noch verweilte ich auf den Dünen, hinschauend mitsehnsuchtsvollen Blicken nach meines Englands Ufern, welche,vergoldet vom letzten Strahle der nntcrgehenden Sonne, kaumeine Stunde von mir entfernt schienen. Die ängstlichen Ge-danken, die ich nähre, stiegen mit erneuerter Kraft auf inmeinem Busen, langsam und mir selbst unbewußt näherte sichmein Fuß absichtslos dem Flusse, der mich von dem verbote-nen Bezirke trennte. Da erreichte plötzlich der Klang einesPferdes im gestreckten Galopp mein Ohr, und als ich michumwendete, rief mir der Reiter (derselbe Fischer, dessen ichfrüher erwähnte) laut und barsch entgegen:O ho! Bruder,cs ist zu spät, noch heute Nacht Bownehs zu erreichendie Fluth wird sogleich eintretcn."

Ich wandte den Kopf und sah ihn an ohne zu antworten,den» sein plötzliches Erscheinen (besser gesagt, sein unerwar-tetes Heranuahcn) im wachsenden Schatten und im dämmern-den Lichte, hatte für mich etwas Wildes und Schauerliches.

Seid Ihr taub," schrie er,oder toll? oder habt IhrLust nach der künftigen Welt?"

Ich bin ein Fremder," antwortete ich,und wollte nurdem Fischfänge zusehen Ich will eben nach dem Orte zu-rückgehen woher ich kam."

So eilt Euch denn so sehr Ihr könnt!" sagte er.Weram Ufer des Solway's träumt, kann in der andern Welterwachen. Der Himmel droht mit einem Sturme, der ineinem Augenblick die Wellen drei Fuß hoch treiben wird."

Indem er cs sagte, wandte er sein Pferd und ritt davon,während ich, beunruhigt über das was ich gehört hatte, schnelldem schottischen Ufer zueilte; denn die Fluth nimmt auf die-sem verzweifelte» Saude so reißend zu, daß selbst wohlbe-