Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
30
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um dem eingebildeten Schmachten nach einer nichtigen Neu-gierde Genüge zu leisten, ich mich der Gefahr aussetzen werde,die sichere Stütze meiner gegenwärtigen Lage zu verlieren.Wer bis jetzt meine Schritte leitete, hat mir durch redendeBeweise mehr als durch Versicherungen, die er sich ersparte,gezeigt, daß mein wirklicher Vortheil Hauptzweck war. Ichwäre daher wohl ärger als ein Narr, wenn ich gegen ihreAutorität Einwürfe machen wollte, selbst wenn diese nach Lau-ne» ansgeübt wäre- Denn gewiß, in meinem Alter undwenn man mir noch dazu in jeder andern Hinsicht die Wahlmeiner Einrichtung und die Sorge für mich überläßt hätteich wohl erwarten können, daß man den Grund, warum manmich aus England verbannt, frei und offen meiner eigenenUcberlegung und Einsicht überließe. Dennoch will ich nichtdagegen murren. Ich vcrmuthe, eines Tages werde ich dochschon den Zusammenhang der ganzen Geschichte erfahren; unddann werde ich vielleicht einsehen, wie du zuweilen andeutest,daß an der ganzen Sache nicht viel Wichtiges ist.

Ich kann mich nicht enthalten, mich zu verwundern aberGott weiß es, wenn ich so fortfahre, so wird mein Brief sovoll Wunder werden, wie Katterfelto's Ankündigungen.Ich denke, ich will dir jetzt statt der verzweifelten ewigenWiederholungen von Vermuthungen und Ahnungen die Ge-schichte eines kleinen Abenteuers erzählen, das.mir gestern zu-stieß, obzwar ich überzeugt bin, daß du, wie gewöhnlich, deinPerspectiv umwenden und meine arme Erzählung für eineunbedeutende Begebenheit halten wirst und für einen Umstand,von welchem du mich wieder anklagen wirst, falsche Schluß-

Wahrscheinlich ein Taschenspieler.

Anmcrk. des Hebers-