Sohn zu sprechen." Ich frug dich, was wohl dein Vatermöglicher Weise von dem meinige» wissen könnte; und duantwortetest: „Ich denke, er weiß so viel von deinem Vater,als er von Sams Vater weiß, es ist so ein sprichwörtlicherAusdruck." Das genügte mir nicht, ob ich gleich nicht weiß,warum. Aber ich komme auf einen fruchtlosen und erschöpftenGegenstand zurück. Fürchte nicht, daß ich wieder auf diesesoft betretene und doch bahnlose Feld von Vermuthungen zu-rückkommen möchte. Ich kenne nichts nutzloseres, faderes undverächtlicheres, als das Ohr des Freundes mit nichtigen Kla-gen zu erfüllen.
Ich will dir gern versprechen, daß meine Briefe eben sounterhaltend, als regelmäßig und von gehöriger Länge seinsollen. Wir haben einen bedeutenden Vortheil voraus, vorjeglichem Paare der Freunde in den Tagen der Vorzeit. WederDavid und Jonathan, weder Orestes und Pylades, nochDämon und Pythias — ob zwar besonders den letzteren einBrief durch die Post gewiß recht angenehm gewesen seinmüßte — correspondirten je zusammen; wahrscheinlich konn-ten sie nicht schreiben"), und gewiß hatten sle weder Postnoch Freischein, sich gegenseitig ihre Herzensergießungen mit-zutheilen- Da hingegen du, wenn du den Freibrief des altenPairs schonsam benutzest, vorsichtig öffnest und mir zurück-schickst, uns während meiner vorhandenen Reise ganz vonSr. Majestät Post-Porto befreien kannst. Gott sei uns gnä-dig, Alan, was für Briefe werde ich dir nicht mit Berichtenvon allen den Dingen schicken müssen, die ich auf meinem
") Ei, ei Mr. Darße Latimer, soll Ivvhl der große PsaNnendichter nichtschreiben gekonnt haben? Schrieb er z. B- nicht den Brief deö Nrias?
Anm. deS Nebers.