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brcitctc sich die Genossenschaft glücklich; denn cs strömten von allenLeiten Leute herbei, die in dieselbe ausgenommen zu werden wünschten.Ein weiteres Kloster wurde zu Siena bevölkert, und die Stifter, mitAusnahme deS Alcris Faleonieri, wurden im Jahre 1241 von demBischöfe ArdinghuS zn Priestern geweiht.
So lange nun diese Einsiedler ihre Strenge nur in der DiöeeseFlorenz übten, genügte die Approbation deS Ordinarius. Alleinihnen war daran gelegen, sich weiter nach Außen zu verbreiten,und jetzt stellte sich ihnen ein ernsthaftes Hindernis; entgegen. DieVervielfältigung der geistlichen Orden veranlaßtc für die Päpste immermehr Unannehmlichkeiten; denn ihre Beaufsichtigung war schwerergeworden, und die Liebe der Gläubigen von so vielen Seiten inAnspruch genommen, daß man befürchten mußte, diese neuen An-stalten möchten keine sichern Mittel mehr für ihre Eristcnz finden.Zudem gab die Eifersucht der verschiedenen Orden, welche manchmalin Gesinnungen des Hasses und Neides ansarteten, zn traurigenAuftritten Veranlassung, und rief unentscheidbarc Proecsse hervor,welche oft das stets noch mächtige Wort des Papstes nicht beschwich-tigen konnte. ' Endlich hatte die Kirche in den bereits bestehendenOrden, und besonders in den Schülern des heiligen Franziskus unddcö heiligen Dominikus, so feste Säulen ihres Ruhmes und ihrerMacht, daß ihr an der Erwerbung einer neuen Hilfe weniger liegenkonnte. Daher verbot das Coneilium vom Lateran im Jahre 1215die Errichtung neuer Mönchsorden, um die etwaigen mißlichen Folgeneiner Ueberzahl an so verschiedenen Monachatinstitutcn zn verhindern.Wer sich zum Klosterleben entschlossen hatte, mußte daher zwischenden bereits bestehenden Regeln wählen. Indessen konnte dieses DekretdeS Coneilinms vom Lateran, daö zudem noch durch einen Beschlußdes Lyoncr-EoneiliumS vom Jahre 1274 (des 14. allgemeinen) er-neuert ward, dem Papste die Hände nicht binden, und so wurden sogarin den nächsten zehn Jahren nach dem Verbote im Lateran mehrereneue Orden gegründet; allein es war doch schwerer geworden, die päpst-
> In der Streitfrage der Jesuiten mit den Karmcliten in Betreff derAbstaminnng dieser Letzter» von dem Propheten Elias konnte Jnnoeenz XIl.im Jahre 1688 nichts Anderes thnn, als beiden Parteien ewiges Schweigenüber diesen Punkt anferlegen. Dennoch hinderte nicht einmal die Furcht vorder Ercvmmunikation, daß man von Zeit zn Zeit ans dieses Thema znrückkam..