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zu Muriano bci Venedig, Santa Maria di Campo Santozu Padua und zu Monte Ortone gegründet hatte.
In Apulien wurde von dem P. Felir di Corsano imJahre 1492 unter sehr strenger Observanz eine Kongregation gestif-tet, und im darauf folgenden Jahre erhob sich die von Sachsen,wclcbe nebst 12 baicrischen Klöstern eine Menge derselben in ganzDeutschland umfaßte. Diese hatte sich indessen von der ursprünglichenObservanz ziemlich weit entfernt, stand nicht mehr unter dem Or-dcnsgcncral, sondern Papst Julius II. unterwarf sic der Gerichts-barkeit wcltgcistlichcr Obern, als des Dccans zu Colmar, des Prop-stes zu St. Margaretha u. s. w. Gleichwohl unterhielt sic mit derCongrcgation von der Lombardei eine trauliche Verbin-dung, wurde aber im Jahre 1506 gänzlich von dem übrigen Ordenloögetrcnnt, und bald darauf nahm der P. Johann Stanpitzden Titel eines Gencralviears dieser Congrcgation an.
Ferner verdienen noch genannt zu werden: die Congrcga-tion della Claustra, im Jahre 1430 von P. Johann vonAlarzon gestiftet; die Congrcgation von Calabrien, ge-gründet im Jahre 1503 von P. Franz von Zampana. Diesevermehrte sich bald bis auf 40 Klöster und wurde in zwei Provin-zen des dies- und jenseitigen Calabricns cingetheilt.
Die Congrcgation von Ccntorbi, gestiftet im Jahre1586 von dem P. Andreas del Guasto in einem neuen Kloster aufdem Berge Ccntorbi in Sicilien, mit 18 Klöstern.
Die Congrcgation der Colo rite n wurde im Jahre 1530in Calabrien auf dem Berge Colorito durch Bcrnard vonRogliano gestiftet; sie erwarb sich nach und nach 11 Klöster.
Die Congrcgation von Dalmatien, mit 6 Klöstern;endlich bildete die Commnnität von Bourgcs von den 42 Provinzender Einsiedler des heil. Augustin die Provinz St. Wilhelm undwurde von einem Provinzial regiert. Sie verbreitete sich über 20Klöster.
Wir konnten, ohne uns den Tadel allzu großer Kürze aufzu-bürden, nicht umhin, die Geschichte dieser Kongregationen der Haupt-sache nach anzudeutcn. Allerdings bieten sie nichts Merkwürdiges