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1 (1845)
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mit ihrer Beihilfe eine noch strengere Observanz, namentlich inBezug auf die Armuth, einführen könnte. Der Papst erfüllte gerneseinen frommen Wunsch, und alles Widerstrebcns der Conventualenunerachtet, gestattete ihm das Gencralkapitcl von Röchelte im Jahre1489, auf der Sierra Morcna zwei Klöster seiner Observanz znstiften und dieselben unter dem Titel einer Custodie zu regieren.

DaS erste Kloster, zu den heiligen Engeln genannt, wurdeschon im Jahre 1492 ein Raub der Flammen; an seiner Stelle abererhob sich bald ein neues. Zudem schenkte ihm sein Mündel imJahre 1493 ein solideres zu Bellaeazar, in welchem im Jahre 1495der Verbesserer an völliger Entkräftung in Folge seiner Abtödtungcnins bessere Leben hinüberschlummcrte. Er hinterlies! die Brüderseiner Reform bei allem Eifer in schlechten, geflickten Röcken, bar-füßig, in elenden, kaum menschlich zu nennenden Wohnungen, nurvon rohen Speisen und Getränken kümmerlich sich nährend.

Allein schon im Jahre 1510 wurde das Kloster schön undbequem von Steinen gebaut. Die Religiösen wohnten der Reihenach je 8 Tage in den ringsumher errichteten vier Einsiedeleien,und beobachteten hier die strengste Observanz.

Das im Jahre 1543 abermals abgebrannte Kloster wurde unterder Aegide Philipp's II. noch schöner und stattlicher gebaut und mitGehölzen und Wiesen beschenkt. Allmählich gesellten sich vierzehnKlöster dazu, bildeten die neue Provinz zu den Engeln, wur-den sofort dem Orden der regulirten Observanz förmlich cinverlcibtund bestehen als Glieder desselben noch heute mit genauer Beob-achtung ihrer eigenthümlichen Einrichtung.

/?) Mmorite» dc« Johann non Guadeloupe.

Ein noch strengerer Eiferer für reine Beobachtung der Regel,als Johann dclla Puebla, war sein tüchtigster und angesehensterSchüler Johann von Guadeloupe, welcher von dem GencralministerFranz Samson im Gebiete von Granada eine Niederlassung erhielt,um eine Reform in der strengen Observanz durchzusetzen.

Allererst veränderte er die Ordenstracht seiner Genossenschaft.Alles mußte den Geist der Armuth athmen, die Kapuze sich vier-eckig und spitzig gestalten (daher diese Mönche auchBrüder von