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1 (1845)
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Die Znrückknnft des heiligen Franziskus nach Assisi war zurVerhütung einer stets wachsenden Abweichung von der Regel, welcheden Orden in seiner Blnthe vernichtet hätte, sehr nöthig geworden.Bruder Elias von Cortona nämlich, welchen der Heilige bei sei-ner Abreise zum Gencralvikar gemacht, und dem er seine Voll-macht übergeben hatte, hatte sein Vertrauen dazu benützt, inder Regel Aendcrnngen einzusühren, deren Hauptergebnis! die Milde-rung ihrer Härte war. Allein er verheimlichte mit einer solchen

Gewandtheit seinen Plan, daß er in mehreren Rücksichten nocheinen größeren Eiser, als der heilige Franziskus zu zeigen strebte.So hatte er durch das Verbot des Genusses von Fleisch die Er-laubnis! beschränkt, welche die minderen Brüder genossen, Alles,waö man ihnen gäbe, zu genießen, da sie ja ihren Lebensunterhalterbettelten. Nach seiner Zurückknnft nun konnte der Heilige seinealten Schüler kaum erkennen; so ausgesucht waren ihre Kleider, sosehr zeigten sich in der Bauart und innern Verzierung der Kirchen,welche sic errichteten, Pracht und Answand, so sehr hatten dieWissenschaft und die in der Welt geschätzten Vortheile auf dieHebungen der Demnth und Armnth, die schon jetzt verachtet wur-den, gewirkt. Darüber entbrannte nun der Feuereifer deS heiligenFranz, und er strafte und ermahnte seine Schüler, bis die Regel wie-der buchstäblich befolgt wurde, wie zuvor. Nur die Enthaltung vonFleischspeisen ließ er gelten, um nicht Unmäßigkeit und Unordnungzu begünstigen.

Das Jahr 1223 sollte für den Orden eine seiner glücklichstenEpochen werden. Seine Regel nämlich, die sich bis jetzt mündlichsortgepflanzt hatte, wurde nicdcrgeschrieben, als er vom PapsteHonorius III. die Bestätigung eines kurz zuvor an die Kirche vonPortinnenla verliehenen Ablasses erhielt. Diese Kirche, sagt Alban

Deutschland, dessen Sprache sie nicht kannten, und daher nur auf jede Fragej a antworteten. In Deutschland nun glaubte man damals, Italien sei vollvon Ketzern und fragte sie daher, ob auch sie Ketzer wären und nach Deutsch-land gekommen seien, um die Leute vom katholischen Glauben abwendig zumachen. Auf die Antwort Ja wurden sie nicht nur ergriffen und ins Gc-fängniß geworfen, sondern mußten auch öffentliche Beschimpfung und verschie-dene Strafen erstehen.

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