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bei Paris und von da in ein ncugebautes Kloster nach Cacn, wosic zur Superivrin ernannt wurde. Abermals als Supcriorin nachRambcrvillicrs berufen, wurde sie auch hier im Jahre 1651 vonder Kriegsfnrie vertrieben. Sie floh nach Paris, mußte hier mitihren lothringischen Klosterfrauen nach Absperrung der Stadt diebitterste Noth erdulden, und ihre Genossenschaft wurde so unbedeu-tend, daß sie nur den Namen der kleinen lothringischenKlosterfrauen erhielt. Allein, wenn die Noch am größten ist,ist Gott am nächsten. Und so gelangte denn kiese verachtete Ge-meinde zu großem Ansehen, als die Gräfin von Chateau-vieur und die Königin Anna von Oe streich (Mutter Lud-wigs XIV.) im Jahre 1653 im Kloster zur immerwährenden An-betung des heiligen Sakramentes ihre Wohnung nahmen, und PapstJnnoeenz XI. diesen neuen Orden im Jahre 1676 bestätigte.
Die bekannten Wortei „gelobt und angebetet sei das allerhci-ligste Sakrament des Altars in alle Ewigkeit" waren der Haupt-ausdruck ihrer Ehrerbietung gegen den in der hl. Hostie gegenwär-tigen Christus.
Noch vor dem am 6. Ahril 1608 erfolgten Tode der frommenStifterin zählte der Orden bereits 9 Klöster, welche sich bald gegen30 in Frankreich vermehrten.
Die Kleidung dieser Benediktinerinen bestand in einem schwar-zen Schleier, einem Oberkleid und einem Skapulier von derselbenFarbe, und auf dieses Skapulier war mit einem schwarzen Bandeeine kleine Sonne von vergoldetem Leder geheftet. Der heiligeStuhl bestätigte im Jahre 1676 und 1705 die von der frommenMechtildis entworfenen Statuten. Seit dem Jahre 1687 hattendie Benediktinerfrauen von der beständigen Anbetung des heiligstenAltarssakramentes auch zu Warschau ein Kloster. Zn Paris habensie noch heutzutage zwei Niederlassungen; eine in der Genovefa-Straße, und von dieser dient ein Theil armen und schwächlichenNonnen zur Zufluchtsstätte, die andere da, wo einst das Tcmpclge-fängniß (prison än 'leiiiple) war, nnd wo sie ihre-Seufzer undGebete zur Anssühnnug der schauerlichen Seenen, welche hier vor-ficlen, darbringen. Und gerade an diesem Orte, der von ihrzum Sühnungsdenkmale verwendet wurde, beschloß Louise Adelaide