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Olivcs, in dcr Diöcese Straßburg, Bellevaur, in der Diärese Be-sanyou. Dieses war dcr Bestand des Trappistenordenö vor derneuen französischen Revolution im Jahre 1830. Diese aber hatdem Orden wieder tiefe Wunden geschlagen, die guten Väter mußtenauswandern und sondern theils in der Schweiz, theilö in Eng-land und Irland freundliche Aufnahme, lieber den 'gegenwärtigenBestand dieses Ordens werden wir weiter unter sprechen.
Es ist jedoch nicht genug, im Allgemeinen die Gebräuche derTrappisten angegeben und ihre Geschichte erschöpft zu haben: nein,der Buchstaben dieser Erzählung erhält gewisser Maßen Leben durchdas Zeugnis, das zwei Provcnzalen auf ihrer „Pilgerschast zumKloster La Trappe de la Saint-Beaume" geben. „Wir gelangtenbald in die Gefilde der Trappisten. Schon von Ferne bemerktenwir diese frommen Hirten, bedeckt mit ihrer Kapuze. Die Einenlenkten den Pflug, Andere gruben die Erde um; der Wächter überdie Heerde betete mit bloßem Haupte, knicend mitten unter seinenLämmern, während die Kühe unter der Führung eines andern miteinem langen Stabe gerüsteten Trappisten, dcr ihnen langsam durchdaS grüne Gebüsch folgte, am Raine des Waldes weideten. . . .Daö Kloster bildet ganz einfach einen Pachthof in einem läng-lichen Viereck von Norden nach Süden."
„Ihre Kapelle ist in zwei Theile gctheilt. In dem unternTheile stellen sich die Laienbrüder auf. Sie sind so arm, daß zweides frommen Wohlthäters. Napoleons Ankunft zerstörte die im Wachsenbegriffene Gemeinschaft nicht. Am 10. December 1816 erhob Pius VII. dasKloster durch ein Breve zur Abtei und bestätigte die Wahl des Paters Girmontzum Abte. Es liegt dieses Haus zwei Meilen von Laval, in der PfarreiEntrammes. Als aber die Anzahl der Mönche sich sehr vermehrt hatte (dennes waren seit 1825 deren sechzig), mußte mau auch die Gebäude größer machenund eine Kirche bauen.
Nach der Errichtung von Port-dn-Salnt wollte der Herr von la Noussiöreauch Nonnen aus demselben Orden im Lande einführen, nnd wurde hierin vondem Fräulein Letourneur-Labordc unterstützt. Er nahm daher in sein SchloßDrohöre einige Trappistennonnen auf, welche am 18. November 1816 das KlosterSainte-Catharine, eine alte, im äußersten Theile einer Vorstadt von Lavalgelegene Abtei, besetzten. Der Segen Gottes ruhte auf diesem Hause, das baldmehr denn fünfzig Untergebene, sowohl vom wirklichen als vom dritten Orden,zählte. Die Niegel des dritten Ordens ist nicht so streng: die Schwestern hal-ten unentgeldliche Schulen. Die Statuten der Nonnen des wirklichen Ordensaber sind fast dieselben, wie die dcr Trappisten-Mönche.
Gesch. der Mönchsorden. I.
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