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1 (1845)
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wurde Peter Nolascus von dem Anblick einer großen Menge Christen,welche in der Sklaverei der Mauren schmachteten, tief gerührt, under nahm sich nun vor, einen Klosterorden zu gründen, welcher dieLoskaufnng der Gefangenen zu seinem Berufe erwählen sollte.Eine Erscheinung der seligsten Jungfrau aber, die in einer vnd.derselben Nacht Peter NolaseuS, Raymnnd von Pennafort, und derKönig von Aragonien hatten, gab diesem Entwürfe eine himmlischeWeihe. Peter Nolascus führte nun denselben in Bälde aus, legteim Jahre 1223 unter Auflegung der Hände des Bischofs von Bar-celona die drei Ordensgelübde ab, und fügte noch ein viertes bei,wodurch er sich verpflichtete, sein Vermögen und im Falle der Nothsogar seine eigene Freiheit der LoSkaufung der Gefangenen aufzn-opfcrn. Der heilige Raymnnd von Pennafort, dieses Orakel derDominikaner, gab ihm den OrdenShabit und erklärte ihn zum erstenGeneral seines Ordens, dessen Bestimmungen er selbst verfaßt hatte.Der König, der Beschützer des neuen Ordens, wies ihm alsbaldin einem Theile seines Palastes eine Wohnung an; im Jahre1232 aber ließ er ihm zu Barcelona ein herrliches Kloster zur hei-ligen Eulalia erbauen. Nachdem die neue Genossenschaft von Gre-gorius IX. im Jahre 1230 bestätigt worden war, so fügte derselbePapst im Jahre 1235 den Satzungen des heiligen Raymnnd dieRegel des heiligen Augustin bei, eine von jenen, die von derKirche gebilligt waren, und jetzt erlangte der Orden auch andereKlostergebäude, unter andern das berühmte Kloster unserer lie-ben Frau von der Gnade von Pncha. Peter Nolascus aber,der eifrigst darnach strebte, seinem Liebeswerke die möglichste Voll-kommenheit zu geben, stellte seinen Mönchen ernstlich vor, daß csnicht genug sei, in den Ländern, welche christlichen Fürsten unter-than seien, einige Gefangene loözukaufcn, sondern daß man nochErlöser in die von Ungläubigen beherrschten Länder senden müsse.Die Lösung dieser Aufgabe jedoch wurde ihm selbst anvertraut, under hatte das Glück, mehre Anhänger Mahomeds zum Christenthumzu bekehren. Auf seiner ersten Reise in das Königreich Valencia,welches damals die Sarazenen inne hatten, war er sehr glücklichgewesen, eben so auf seiner zweiten in das Königreich Granada;denn auf diesen beiden Reisen befreite er 400 Sklaven ans denGesch. der Mönchsorden. I. 10