Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
VI
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Züge, an denen man diese Anstalten erkennen kann. Welch'einen auffallenden Cantrast bilden sie nicht mit nnserm Jahr-hunderte I

Den Uebergangspunkt znm dritten Buche bildet sofortdie sogenannte Reformation im löten Jahrhundert. Da diesegroße Umwälzung auch mit der Ausbreitung der neu erfun-denen Bnchdrnckerkunst znsammenfiel, so leuchtet cs von selbstein, daß sie in der Oekonomie der Mönchsorden neue Ver-hältnisse schaffet! mußte. Wir werden daher nicht unterlassen,diese unfern Lesern vor die Augen zu stellen. Besonders aberwerden wir zeigen, wie die so berühmte Gesellschaft Jesudie ihr unter solchen Verhältnissen gewordene Aufgabe loste.

In den drei jüngsten Jahrhunderten aber vervielfältigtensich anfangs die religiösen Congregationcn, gingen dann unterund erhoben sich endlich wieder, und dieß ihr Schicksal ist somerkwürdig, daß es uns zweckdienlich schien, auch diese Stif-tungen in der Geschichte der Mönchsorden etwas genauer zubetrachten. Daher handeln wir in dem vierten Buche beson-ders von den weltlichen Congegrativnen von Männern undFrauen, welche seit dem Ende des löten Jahrhunderts inFrankreich errichtet wurden, und erlaubten uns folgende Ein-theilung: 1) religiöse Congregationcn von Männern; 2) reli-giöse Congregationcn von Frauen, und 3) endlich sprechenwir noch einige Worte über das künftige Schicksal der reli-giösen Congregationcn.

Mag immerhin der Unglaube die Wohlthaten verkennen,welche die Welt den Mönchsorden verdankt, und ihre redlichenAbsichten verdächtigen: die Entscheidung kann nicht mehr langeausblciben, das Vornrthcil muß fallen, der Haß sich in Liebeund Bewunderung verwandeln. Dem Clerus zur Seite gestelltund zu treuer Mitwirkung bereit, werden die religiösen Genossen-schaften die Welt noch ein Mal retten!