ihrem Herrn in Herrlichkeit ähnlich, wie er mit Licht undGlanz des Himmels umgeben. Sie kennen sich nicht al-lein untereinander, sondern sie kennen auch Jcsum und sindihm bekannt, kennen seine Jünger und werden von ihnenerkannt. Wie viel Licht, Aufschluß und Gewißheit gibtuns das über die frohen Hoffnungen und Erwartungender Gläubigen, daß ihre Seele nicht nur nach dem Todefortdauern, sondern auch Bewußtseyn und Thätigkeit be-haltenwerde, daß sie in himmlischer Klarheit und Seligkeitleben, sich unter einander in der himmlischen Herrlichkeitsehen und Wiedersehen, kennen und sprechen, gemeinsamenund vertraulichen Umgang haben. Wie wichtig muß unsdarum diese ihre Erscheinung scyn. Wie .offenbar falschist es doch, was die Welt vorgibt: es sey noch keineraus dem Himmel zurückgekommen, man wisse von jenemLeben nichts Zuverläßiges und Gewisses um sich in ihremUnglauben und Leichtsinn zu bestärken, in ihrer fleischlichenRuhe und Sicherheit einzuschläfcrn und ihre Gleichgültig-keit gegen die himmlischen und ewigen Dinge zu ent-schuldigen, bis kein helfen, retten und selig werden fürsie möglich ist. Denn hier erscheinen zwei Männer, dielängst diese Welt verlassen hatten und die, da sie aufErden lebten unter ihrem Volk allgemein bekannt warenund uns auch aus der heiligen Geschichte als vorzüglichfromme Männer und Eiferer für die Ehre Gottes bekanntsind.
Wer verweilt nicht noch gerne etwas bei ihnen undihrer Erscheinung bei Jesu auf dem Berge, der frommeMenschen liebt und sich an ihnen zu erbauen weiß, derSinn für das Himmlische und Ewige, für das was wahr-haft groß und herrlich ist, Hatz der durch den Glauben ge-kommen ist, zu dem Berge Zion und der Stadt des le-bendigen Gottes, zu dem himmlischen Jerusalem und zuder Men^e vieler tausend Engel, und zu der Gemeine derErstgebornen die im Himmel angeschrieben sind, und zuGott dem Richter über alle, und zu den Geistern der vol-lendeten Gerechten und dem Mittler des neuen TestamentsJesu, und zu dem Blut der Besprengung, das da besserredet den Habels.
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