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1 (1828)
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325
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verlangen, Glauben und Liebe in unser Herz ein, so wird^ er uns auch dereinst die Thüre zum Himmel austhun und

! zu seinem Hochzeitsmahl in demselben einführen. Lassen wir

l ihn hier über vergeblich anklopfen, weigern wir uns, sei-

i ! ne Stimme zu hören und ihm aufzuthun, so wird er auch

! l uns die Thüre des Himmels verschließen, uns vergeblich

^ , anklopfen lassen und antworten: Ich kenne euch nicht, wei-

! s chet von mir, ihr Uebelthäter. Erfüllet, was er Sprüchw.

^ Sal. i. sagt, daß ihr seiner Stimme gehorchet, damit

i ! ihr sicher bleibet und genug habet und kein Unglück furch-

s ^ tet. Denn so er rufet, und ihr weigert euch, er recket

? ; seine Hand aus und niemand achtet darauf, so werdet ihr

! auch dermaleinst rufen, aber er wird nicht antworten, ihr

s i werdet ihn frühe suchen und nicht finden. Beides, geliebte

s i Zuhörer, zeigt er uns in dem heutigen Evangelio zu un-

sh ser Ermunterung und Warnung an den klugen und thörich-

ss tcn Jungfrauen.

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Matth. 25, 1 — 13.

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ss So, geliebte Zuhörer, beschreibt uns Jesus die Be-s ! schassenheit des Himmelreichs, den Zustand seiner Kirche

s s hier auf Erden bei seiner sichtbaren Zukunft am jüngsten

! ° Tage zum allgemeinen Weltgericht. Denn daß er davon

s s in unsrem Texte rede, erhellet sowohl aus dem Zusam-

j s menhang, worin derselbe mit dem Vorhergehenden und

lh. Folgenden steht, als auch aus seinem Inhalt. Unser

Heiland hatte schon in dem vorhergehenden Kapitel, nach-z ' dem er seine besondere Zukunft zum Gerichte über die Zu-

; den beschrieben hatte, von seiner letzten Zukunft an der

Hs Welt Ende, um welches ihn seine Jünger auch fragten,

- zu reden angefangen und im 35. und 36. Vs. davon gesagt,

ssi daß Himmel und Erde dabei vergehen würden, daß aber

! s den Lag und die Stunde dieser seiner Zukunft außer