hig wäre. Darum redet die Schrift von einem Fortge-hen aus Glauben in Glauben, von Kraft zu Kraft, und voneinem Berklärtwerden aus einer Klarheit in die andere.
Dieß Alles, Friede und Liebe mit Glauben, die Wer»mchrung dieser köstlichen Gnadengüter, wovon die gläubi-gen Christen schon den Anfang hatten, wünschte ihnenPaulus, als seinen Brüdern in dem Herrn, die mitihm Kinder eines Vaters, Glieder eines Leibes und Erbeeiner Seligkeit waren, mit denen er sich enge verbundenfühlte und die er mit brüderlicher Liebe umfaßte.
Paulus konnte es selbst ihnen nicht geben, so sehr eres ihnen auch nach seiner brüderlichen Liebe wünschte z dar-um erflehte er es ihnen von Gott dem Water, demGeber aller guten Gaben, dem Gott des Friedens undder Liebe, der der rechte Vater ist über Alles, was Kin-der heißt im Himmel und auf Erden, der die Gläubigenals seine Kinder liebet und väterlich für sie sorget. Vondiesem allgenugsamen, liebevollen Vater erflehte er denGläubigen Friede und Liebe mit Glauben, — und vondem Herrn Jesu Christo, der eins mit dem Vaterist, der die Gläubigen mit seinem theuern Blut ihm zumEigenthum erkauft hat und sie deswegen sehr werth hält,durch den der Vater Alles regiert, der der Pfleger derheiligen Güter ist und durch den der Vater seine gläubi-gen Kinder segnet mit allerlei geistlichem Segen und himm-lischen Gütern.
III. Noch kann- aber der Apostel nicht schließen, seinHerz hatte sich so weit aufgethan gegen seine Brüder undSchwestern im Herrn, es war so voll brünstiger Liebe,heißer Segenswünsche und Fürbitten für Alle, die seinengeliebten Heiland lieb hatten, daß er sie aus der.Fülledesselben noch einmal segnen, sie Alle ohne Ausnahme inseinem Segenswunsch zusammen fassen und bethend ausru-fcn mußte: Gnade sei mit allen, die da lieb ha-ben unfern Herrn Zesum Christum unverrückt!Amen.
Die Gnade ist das Hauptgut, das wir sündigeMenschen von Gott bedürfen, und woraus alle andernHeilsgüter entspringen. Sie schließt Alles in sich, was