Anklagen und Beschuldigungen können sie damit abweisen,daß das Blut Jesu Christi sie rein mache von allen!Sün»den^ können ihm entgegen halten: Wer will die Auser-wählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da ge-recht macht. Röm. 8. Es besiegt die Furcht vor demTod. i. Cor. i5. Wegen dieser heilsamen Wirkungennennt es der Apostel mit Recht ein Schwerdt, und zwarein Schwerdt des Geistes. Nicht allein, weil der hei-lige Geist das Wort Gottes, eingegeben hat und derUrheber desselben ist (denn die heiligen Männer Got-tes haben geredet, getrieben durch den heiligen Geist.L. Petr. i)z sondern auch, weil der heilige Geist dasWort Gottes recht gebrauchen lehrt im Streit wider dieFeinde, in alle Wahrheit leitet und daran erinnert-, weiler dem Worte seine siegende Kraft giebt und sich auchselbst des Worts als eines Schwcrdtes bedient, um dieHerzen der Menschen für Zesum zu erobern und des Teu-fels Werke darin zu zerstören;
ii. T h e i l.
Weil nun das Schwerdt des Geistes, das Wort Got-tes, so eine vortreffliche Waffe ist und so nützliche Dienstegegen alle Feinde unsers Heils leistet, so mäßen cs gläu-bige Christen auch fleißig gebrauchen. Dazu ermahnt siedarum Paulus, wenn er sagt: Nehmet es. Denn das»Nehmet« geht sowohl auf das Schwerdt , des Geistes -als den Helm des Heils. Wollen wir cs als ein sieg»reiches Schwerdt gegen die Feinde unseres Heils gebrau» ,
chcn, so mäßen wir es nothwendig nehmen, uns mit dem» !
selben sorgfältig bekannt machen und geübte Sinne im ^
Worte der Wahrheit zu erlangen suchen. Wer mit dem -
Worte Gottes und den theuren Wahrheiten, die cs ent» ^
hält, nicht bekannt ist, der kann auch nicht damit widerseine Feinde streiten. Man muß es also stets bei derHand haben, wie der Streiter sein Schwerdt, täglich