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kraftlos, wenn wir nach der Lehre des Evangeliums die Ge»rechtigkeit des Glaubens und Levens miteinander verbinden,und so die Wirksamkeiten, die das Wort Gottes von demgerechtmachenden Glauben angiebt und unser Heiland inseinen Seligsprechungen Matth. 5. in gedrängter Kürzezeiget, an uns finden. Dieß ist es, was Paulus denChristen einschärft, wenn er ihnen das Anziehen desKrebs rc. empfiehlt-
ii. T v e i l.
Daraus empfiehlt er ihnen, daß sie an den Bei-nen gestiefelt seyn sollen, als fertig zu treibendas Evangelium des Friedens rc. oder wie dieseWorte des Apostels besser übersetzt werden können, daß siegeschuhet seyn sollen an ihren Füßen mit der Fertigkeitund Festigkeit, die das Evangelium des Friedens gicbt.
Die alten Kriegsleute waren an ihrem ganzen Leibe be-waffnet, damit ihnen ihre Feinde nirgends beikommenmöchten und sie alle Mühseligkeiten auch langwieriger Feld-züge desto besser ertragen könnten. Sie waren zu demEnde nicht nur an ihren Lenden umgürtet und an ihrerBrust mit einem festen Panzer bedeckt, sondern auch anihren Füßen geschuhet, damit sie auch durch rauhe Wegeund heißen Sand ungehindert fortgehen, im Streit selbstaber auch desto fester stehen könnten, da sonst die Mor-genländer sehr häufig barfüßig gingen. Und dazu ist esauch den Christen nöthig, auf geistliche Weise an ihrenFüßen geschuhet zu seyn. Denn sie hüben eine Reise an-getreten aus einem Wege, der rauh und dornicht ist, wo-rauf es viele Klippen und Hindernisse giebt, wo sie al-lenthalben Feinde antreffen, die sich ihnen entgegensetzen,sie umzuwerfen, zurückzudrängen und zu ermüden be-flissen sind. Wie nöthig ist es darum, daß sie geschuhet,Las ist, mit Fertigkeit und Festigkeit versehen sind.
i) Mit Fertigkeit, um durch alle Hindernisse undSchwierigkeiten durch zu kommen, sich nicht durch die