Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
74
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die Erhaltung derselben, denn er traget alle Dinge mitseinem kräftigen Wort. Als Mittler ist er mit dem Geistder Kraft und Starke ohne Maaß gesalbet. Als Mittlerhat er dre Macht seiner Stärke bewiesen durch den Sieg,den er über alle Hindernisse und Feinde unsrer Erlösungund seines Reichs davon getragen hat. Als Mittler ist ihmgegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. SeinNähme ist Rath und Kraft, sein Vermögen und starkeKraft ist so groß, daß es ihm nicht an Einem fehlen kann.Er kann daher seine schwachen Gläubigen stärken, und willes auch thun. Er hat sich anheischig gemacht in seinemWorte, ihnen zu Allem, was er von ihnen fordert undihnen auflegt, die Kraft zu geben, das Wollen und Doll»bringen in ihnen zu wirken, seine Kraft in ihrer Schwach»heit zu verherrlichen, den Müden Kraft zu geben undStärke genug den Unvermögenden. Er thut es auch wirklichals ein treuer und gnädiger Gott. Er nimmt von ihnen,was sie schwächet, Sünde, Unglaube, Furcht und Muth»losigkeit, denn er vergiebt ihre Sünde und heilet ihreGebrechen. Er ist ihnen Sonne und Schild in Gefahrenund Versuchungen, er macht sie seiner Salbung theilhaf»tig und theilt ihnen allerley seiner göttlichen Kraft mit,2. Petr, i z daß sie rühmen können: der Herr ist meinLicht und Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herrist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen? Ps-27, r. Paulus zeigt uns Ebr. n. an vielen Beispielenaus der Vorzeit, wie mächtig der Herr seine Gläubigenstärken kann, große Thaten zu thun, schwere Leiden ge»duldig zu ertragen und mächtige Feinde zu besiegen. Zaer durfte sich selbst als einen lebendigen und redenden Be»weis darstellen, daß ein Gläubiger stark werden könne indem Herrn und in der Macht seiner Stärke, wenn erPhil. 4, von sich schrieb: Zch vermag Alles durchden, der mich mächtig macht, Christus. Alle Kraft, die erbedurfte, den Willen des Herrn zu thun und zu leiden,und im Kampf mit seinen geistlichen Feinden den Sieg da»von zu tragen, suchte er gläubig bei Christo und erlangtesie auch immer zur rechten Zeit. Er bekam sie nicht immerzum Voraus, sondern mußte oft seine Schwachheit em»