Druckschrift 
2 (1852)
Entstehung
Seite
321
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UnturbehlMn.

Der Seerab' hat ein gutes Leben!

So übcr'm Wasser hinznschwcben,

Wo lustig, plätschernd, zierlich kreisen,Einladend, seine leckern Speisen.

Sein scharfes Auge weis; ans StreckenDie feinsten Fischlein zu entdecken,

Sein treues Ange sieht bei ZeitenAm Strand den Jäger lauernd schreiten,Und plötzlich unter taucht der Nab,Schwimmt unsichtbar vom Jäger ab,

Und taucht erst fröhlich wieder auf.

Wohin nicht reicht der Flintenlauf.

Sanft fällt des Jägers Schuf; dort nieder,Wie schlafergriffne Angenlieder,

Ten Augenliedern gleich des Raben,

Der nach genossnen MeeresgabenAm sichern Fels im Sonnenschein,

Beim Wellemnnrmeln schlummert ein.

V eil Nil, Gedichte. !!.

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