Än rincm Gralir.
Kühl herbstlicher Abend, es weht der Wind,Am Grabe der Mutter weint das Kind,
Die Freunde, Verwandten nmdrängen dichtDen Prediger, der so rührend spricht.
Er gedenkt, wie fromm die Todtc war,
Wie freundlich und liebvoll immerdar,
Und wie sie das Kind so treu und wachStets hielt am Herzen; wie schwer dies; brach.Das; grausam es ist, in solcher StundDie Todten zu loben, ist ihm nicht kund,
Der eifrige Priester nicht ahnt und fühlt,
Wie er im Herzen des Kindes wühlt.
Es regnet, immer dichter, herab,
Als weinte der Himmel mit, auf's Grab,Doch stört es nicht den Leichensermon,
Auch schleicht kein Hörer sich still davon.