Druckschrift 
2 (1852)
Entstehung
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Und zur Stund' ein sanftes TosenErich ans dem Schlafe weckt:

Ha! er sieht mit frischen RosenSeine Diele überdeckt.

Anna, bleich und todeshager,

Grüßend ihm vorüberging.

Und sie legt ihm auf sein Lager .Leise seinen goldnen Ring.

Als sein todtes Weib dem RitterSammt den Rosen wieder schwand,Nimmt er die bestaubte ZitterEndlich einmal von der Wand,

lind er singt ein Lied, das alte,

Aber nicht im alten Laut,

Wie es vor dem Fenster hallteAnna einst, der schonen Braut.

Hab' ein Schloß und finstre Wälder,Berge Hab' ich, reich an Erz,

Mnntre Heerdcn, goldne Felder,

Und nach dir ein krankes Herz!"