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24 (1852) Die Verlobten
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nicht wieder betrügen," sagte der König in finsterem Tone.«Ehe die Nacht um eine Stunde älter ist, sollen fie überAlles, was irdisch ist, geschloffen sein-"

Darf ich Euer Gnaden," sagte der Constabel,umdie Erlaubniß bitten, einige Fragen an den Walliser zurichten?"

Wenn ich ihn," sagte der König,selbst gefragt habe,warum er seine Hände in das Blut eines edeln Normannengetaucht hat."

Weil der, den mein Streich treffen sollte," sagte derDritte, sein Auge stolz bald auf den König und bald auf deLacy richtend,das Blut des Abkömmlings von tausend Kö-nigen vergossen hat, ein Blut, mit dem das des Constabelsoder das deinige, stolzer Graf von Anjou, ungefähr dieselbeAehnlichkeit hat, die zwischen einer reinen Silberquelle undeiner Kothlache stattfindet."

Drohend blickte Heinrichs Auge auf den kühnen Spre-cher; allein der Monarch zügelte seine Wutl), als er denflehenden Blick seines Dieners bemerkte.Was wolltestdu ihn fragen," sagte er,sei kurz, denn meine Zeit ist be-schränkt."

Mit Eurer Erlaubniß, mein Lehnsherr, ich wollte ihn fra-gen, warum er mir das Leben nicht geraubt hat, als es inseine Macht gegeben war, ja als es ohne seine anscheinendtreue Dienste rettungslos verloren gewesen wäre?"

Normann," sagte Cadwallon,ich will dir antworten.Als ick zuerst in deine Dienste trat, war es wohl mein Vor-satz, dich in jener Nacht zu ermorden. Hier steht der Mann,"fügte er auf Philipp Guarine deutend, hinzu,dessen Wach-samkeit du deine Sicherheit verdankst."

In der That," sagte de Lacp,ich entsinne mich einiger