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dem zu Folge sogleich bei ihr eingeführt, und berichtete mitschwerem Herzen den fruchtlosen Erfolg ihrer Expedition.
„So mögen fich die Heiligen Unserer erbarmen!" sagteLady Eveline, „denn es scheint, als ob ich eine Pestkrankewäre, die alle Diejenigen ansteckte, die fich um meine Wohl-fahrt bekümmern. Sobald sie dieß thun, werden ihre Tugen-den zu Fallstricken für sie, und was sie in jedem andern Fallemit hohen Ehren krönen würde, stürzt die Freunde der Eve-line Verenger in's Verderben."
„Fürchtet nichts, schöne Lady," erwiederte Amelot, „esfind noch Männer genug im Lager meines Herrn, um dieseöffentlichen Ruhestörer zu bändigen. Ich will hier nur ver-weilen, bis ick seine Befehle erhalten habe; morgen eile ichvon dannen, um eine hinreichende Macht zur Wiederherstel-lung der Ruhe in diesem Theile des Landes zusammen zuziehen."
„Ach, Ihr kennt das Schlimmste noch nicht," erwiederteEveline. »Seit Ihr von hier ausgezogen seid, haben wir diesichere Nachricht erhalten, daß, als die Krieger in Sir DamiansLager den Unfall erfuhren, der ihn diesen Morgen traf, sieinsgesammt, schon längst des unthätigen Lebens, das sie bis-her führten, müde, und durch das Gerücht seines Todes ent-muthigt, aufbrachen und fich zerstreuten. — Doch sei gutesMuths, Amelot," sagte sie, „dieses Haus ist noch stark genug,um ein noch weit stärkeres Ungewitter zu ertragen als das,welches wahrscheinlich über dasselbe ausbrechen wird, undwenn Alle Euren verwundeten und betrübten Gebieter ver-lassen, so ist es um so mehr Eveline Verengers Pflicht, ihrenBefreier zu beschützen und zu beschirmen."