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„Als es ausgemacht ist, daß ich so schlecht zu gehorchenweiß," erwiederte Genvil. „Das wolltet Ihr wohl sagen?und meiner Treu, ich kann nicht läugnen, daß etwas Wahresdaran ist; allein ist es nicht kindisch von dir, daß du einesalbernen Wortes oder einer übereilten Handlung wegen, eineschöne Expedition schlecht geleitet werden läßst. Komm —Friede sei zwischen uns."
„Was mich betrifft, von ganzem Herzen," erwiederte Ame-lot. „Ich will, wie du mir gerathen hast, eine Vorhut aus-senden."
„Laßt es den alten Stephen Pontoys und zwei der Che-ster Lanzenträger sein, — er ist so verschmitzt, wie ein alterFuchs, und weder Furcht noch Hoffnung bringen ihn ein Haarbreit weiter, als ihm die Klugheit rät-."
Amelot befolgte den Wink, und auf seinen Befehl spreng-ten Pontoys und zwei Lanzenträger alsbald voraus, um denvor ihnen liegenden Weg auszukundschaftcn, und die Lage de-rer zu untersuchen, denen sie zu Hülse eilten.
„Und nun, da wir wieder auf dem alten Fuße stehen,"sagte der Lanzenträger, „so sage mir, wenn du kannst,liebt jene schöne Dame nicht unfern stattlichen Ritter purumours?"
„Das ist eine schändliche Verleumdung," rief Amelot zür-nend aus; „da fie mit seinem Oheim verlobt ist, so bin ichüberzeugt, daß sie lieber sterben, als solch' einen Gedankennähren wollte, und so auch unser Gebieter. Ich habe schonfrüher diesen ketzerischen Glauben an dir bemerkt, Genvil,und dich gebeten, ihn zu verbannen; Ihr wißt, die Sachekann nicht sein, denn fie haben sich kaum ein paar Male ge-sehen.«
„Wie könnte ich das wissen?" sagte Genvil — „wie kannst