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der, gewöhnlich mit finstern Wolken umzogen, sich jetzt aufeine kurze Zeit aufgehellt hatte. Der Glanz ihres neuen An-zugs, die fröhliche Heiterkeit des sie umgebenden Schauspiels,und vielleicht auch ein von Raoul geleertes Glas Muskateller,so wie ein von seinem Weibe ausgefchlürfter Becher Hippo-kraS, wirkten so erfreulich, daß sie sich jetzt weit angenehmererschienen, als dieß gewöhnlich der Fall war; denn das Wohl-leben ist in solchen Fällen wie Oel auf ein verrostetes Schloß,das Mittel, diejenigen Angeln, welche entweder gar keine ge-meinschaftlichen Dienste mehr thun wollen, oder ihren Wider-willen dagegen durch Pfeifen und Kreischen zu erkennen ge-ben, in geordnetere und sanftere Bewegung zu bringen. DasEhepaar hatte sich in eine Art von Nische gestellt, die sichdrei oder vier Fuß über dem Bode» befand, und eine kleinesteinerne Bank enthielt, von wo aus ihre neugierigen Augenjeden Gast, der in den Schloßhof trat, nach Belieben beschauenkonnten. An diesem Orte und in ihrer gegenwärtigen ein-trächtigen Gemüthsstimmung war Raoul mit seinem frostigenGesichte kein untauglicher Stellvertreter des Januarius, desrauhen Vaters des Jahrs, und obschon Gillian über die zarteBlüthe des jugendlichen Mar's hinaus war, so machte sie dochdas schmelzende Feuer eines großen schwarzen Auges, unddie lebensvolle Gluih einer gereiften und hochrothen Wangezu einem lebhaften Adbilde des fruchtbaren und heitern Au-gusts. Dame Gillian pflegte sich zu rühmen, daß sie Jeder-mann mit ihrem Geplauder ergötzen könne, wenn sie es nurwolle, von Raymond Verenger bis zu Robin dem Stallknechte;und gleich einem guten Hausweibe, das, um ihre Hand inHebung zu erhalten, manchmal auch so herablassend ist, einGericht für ihren Gatten allein zu bereiten, fand sie es jetztfür gut, ihre bezaubernden Künste an dem alten Raoul zn