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Unser Honigmännchen gefiel sich unter seinem niedlichenDache, und freute sich, auf der Gasse damit zu prunken.Die Stunde, da er gewöhnlich in seine Kanzlei ging,halte auch schon geschlagen. Er spudete sich also ausseiner Stube fort. In dieser Hast machte er einen Eu-lenspiegelstreich. Er war nämlich an sein plattes seide-nes Hütchen, das ihn seit vielen Jahren auf allen We-gen und Stegen begleitet hatte, so gewöhnt, daß er es,ungeachtet er schon einen Hut auf dem Kopfe hatte,dennoch ohne Bewußtseyn, wie ein Nachtwandler, beimFortgehen unter den Arm warf. Er hatte das kleinezierliche Ding, das man eine Hutmumie nennen könnte,so oft an sein Herz gedrückt, daß er dessen Dasey» nungar nicht mehr fühlte. Das ist sehr glaublich, undlange nicht so seltsam, als was Montaigne, um dieMacht alter Gewohnheiten zu beweisen, von einer Bauers-frau erzählt. Diese nahm ein Kälbchen in der Stundeseiner Geburt auf den Arm und liebkoste es wie einKind. Mit diesem Hätscheln fuhr sie täglich fort, undtrug das liebe Thierchen noch herum, als es schon, von.ihr fast nicht bemerkt, zu einem großen Stier herange-wachsen war.
Wenn dieses Geschichtchen eine Legende ist, mag esHerr Montaigne verantworten. Wir halten uns da-bei nicht auf, sondern eilen nnserm Sekretär nach, derschon mit seine» zwei Hüten durch die Gassen stolzirtund von allen Menschen angestaunt und behohnlächeltwird.
Es war ihm unbegreiflich, was Alt und Jung mitihm vorhatte. Ec musterte mit ängstlichen Auge» dieganze Vorderseite seines Körpers, um den anstößigenMackel zu entdecken; er betastete sich hinten, ob ihm