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deroselbcn geheiligte Person mit einer Leibwache zu um-geben ; folglich und also sey es eines jeglichen hierzuqualisicirten Unterthanen Pflicht, mit Freuden die Waf-fen zu ergreifen. Er wenigstens wolle sich keiner Op-position theilhaftig machen und sich dadurch die höchsteUngnade Sr. Durchlaucht und des Herrn Generalfeld-marschalls Cxcellcnz auf den Hals laden."
Der alte Glcißner sprach mit gutem Bedacht aus die-sem unterwürfigen Tone, damit der gegenwärtige Wer-beosfizier seine treudevotesten Gesinnungen dem Fürstenund dem Minister rühmen sollte. Im Herzen aber wares ihm sehr ungelegen, einen fleißigen Gehülscn zu ver-lieren, der ihm (wie Jacob dem Laban, aus Liebe zurschönen Rahel) fast ganz ohne Lohn diente.
Pauline erfuhr aus dem Munde ihres Vaters daserste Wort von dem Unfall, der ihren Geliebten betrof-fen hatte. Sie erschrack heftig; doch faßte sie sich schnell,um den nahe» Antheil, de» sie an Eduarde» nahm,nicht zu verrakhen. Der Prokuratvr war in allen Din-ge», die nicht in sein Prozeßfach einschingcn, ein gareinfältiger, kurzsichtiger Manu, und nichts weniger alsein feiner Beobachter. Das Herz seiner Tochter warihm daher immer ein unentdecktes Land und blieb esihm auch jetzt noch.
Es verdroß ihn bei dem gegenwärtigen Vorfälle nichts,als daß er der fruchtbringenden Feder seines Schrei-bers, den er nach und nach zu einer ersprießlichen Aus-dehnung seiner Handschrift abgerichtet hatte, künftigentbehren sollte. Außerdem machte ihm das Schicksaldes Jünglings keinen Kummer. Er ging ruhig seinenGeschäften nach und dachte nicht weiter an ihn.