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29 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 2 (1854)
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Sauf würbe i()re befdjcibenen «Seelen mehr bebenden, als erfreuen.Sic £ebel;od)S ber Srinfffirüche ftnb mciflcnS mit Süßcingeift er#wärmte fpöfliebfeiten, vergänglich unb vergeffen, twic ber Sdfallif)ted äßorts. Slbcr, bic 3h r rniffet unb füllet, was nuferebclftmtigcr Sffialter junt Segen ber ganjen ©emciubc, junt Segenunferer gamilien, junt Sroft ber Stotlfleibenben unter unb getfianhat, lieben gremtbe, erbebet (Sure S3lictc gen <§tmmel, unbjeber biefer S3lidc werbe junt füllen ®cbet vor ©ott, baff er, ber©nabettreidfc, and) il;n fegne, ber uns fegnete; bafj er ifinunb feine SebenSgefäbrtiit, jtt uuferm mtb nuferer ätinber ^cillange erhalten Wolle! "

Ser fpfarrer fd)Wicg einen Slugettblid. Sein Singe War junt>§immcl gerichtet. Sin feinen Süßimfieru gläiijtc eine Sl^räne. llnbid) fal) halb vor mir läng« ben Xtfdfen gefaltete fbättbc, bimutcl#wärt« gcWanbte @eftd)tcr, tiaffe Slugen. Sann verbreitete ftd)überall unruhige ^Bewegung. (Ss cntjtanb unbcutliche« ©cntttrmelunter (Säften unb 3ufd;aucrn, bas immer lauter unb lauter, eitb#lieb junt verworrenen @efd)tei Warb. SDlait fonute barin nur beitStuf einjelncr SÜBotde unterfdjeiben:3a, lange, lange! ewiggribolin! lange, b'mntlifdfcr S3ater! lange! Sföaltcra Segen!"

jteine fird)lid)c S(nbad;t, itidji bas feierliche 3rrcntonie£ eine«©otteSbieufieS, l)at mid) jemals fo itberrafdjcnb unb gewaltig er?griffen, als biefer SluSbrudj beb ®efitl)ls, biefe Sliterfennung vom3Bertl)C eines Wol)ltl)ätigeit SJtaniteS. Süßer fonntc unter beit Sau#fcnbcit unbewegt blctbcn? llnb wenn and) bic Sterblidjen alle#famntt cinjcln, nicht fehlerfrei, nid)t füttbcnloS ftnb, lebt benttod)in ber SBrufi ber IDtcnfdfbctt unfierblid) ber Sittit für bas fpeiligcfort. (Sr flammt, als ein reines Sid)t, nod) burd) beit bitfternStand; ihrer Seibeitfdfafteu auf.

Stad)bem ftd) bie Slufwaliung allmältg wicbcr gefüllt batte,erl;pb ber ebtwiirbigc fßfavrer abermals bie Stimme ttnb fpradj: