Dom lieben ©ott fclbft empfangen. Sffiit empfangen fic in öfteritgeheimen Uiiterrebuugcn mit ihm, b«6 fjcifjt im ©ebet; mtb bittet)©ottinuigfeit nuferer ©cele, baS hcijjt bittcf) göttliches SBanbelnmib Raubein, haft bu btc heilige aBeihe, bann wirb’« bir leicht,mir allegcit fcf)öu, ja mir lebenslängliche SBraut gu fein."
„Saun Wirft bu, als grau, fo jitchtig nnb j[ungfränlich=fchamshaft bleiben, mic bu l)cut bifl als 50täbehcn. ©eitu ber IjöcbjicDteig bes ©ebenen wirft aus bem ©cltencit, Verborgenen, @c<beiimtifmoflcu hcroor; SllttäglichcS löfet beit 3nuber."
„Sann wirft bu, als grau, fo innig nnb eins mit mir in berSBett flehen wollen, wie beut, als SBraut. 3a, 9Jlarfl)a, Wie ichmit Seih nnb ©eclc nur bir gehöre, fo fei bie 3)lctnigc; eine ©cclcin beibeit Seibern; mein ©ebanfe, beitt ©ebanfe; bein ©ebeimnifj,mein ©ebeimnifj; ich btr, bu mir, in jeber ©tunbe, Kar utiboffenbar, Wie bem Slllwiffcnbcn! ©amt ftttb Wir @ittS, alle übrigeIDicufcbcit, felbfl bie bcflcn gteunbe, ftttb für uns nur Stummergrnci. SJlifjtraucu im hergeu ijl bas ©d; e ib c W a ff er ber Siebe."
„©amt Wirft bu, als grau, als SRatronc, fdjön fein, Wie bubeut bi|t, als blübenbe Sungfrau. SaS befic (SrbaltungSmittclweiblicher Schönheit ift Weber ©cibcu= ttod; fßerlcnfcbmucf, fott»bern Dicinticbfeit mtb gcfcbmacfoolle Drbttung. SaS SBeib ift btc©eclc bes haufeS; barum fpiegclt ttnS auch immer baS haus,famntt flncf)’ nnb Steller treu entgegen, Was baS SBeib barin ift.Samt wirft bu, als grau, fhredjctt, Was bu mir als *Diäbd;cttgefagt baft: Silles fparett, nur nicht eigne äftiibc! — ©ein ©barenfoll bann meiner Dlcbett beit ©egen geben, uttb ber liebe ©ottWirb mtS ben feittigen nicht cittgicbcit. Simen!"
©er Dichter febwieg nnb verbeugte fiel) mit tomifeber höflich 3feit ringsum gegen btc Sübörer. ©odj Jteiner lacbtc. SBefier,wie uerblüfft, bliefte if;n fiumitt ttnb ernft an, als hör’ er noch