Druckschrift 
28 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 1 (1854)
Entstehung
Seite
147
Einzelbild herunterladen
 

147

bete au«:Stein, feiet) eine .Stnbtaitfc tft tu ©ctbentbal nod) niegetttorben! ©o feiert mein ja ntdjt bic ©ebnet eine« giirjien."

Unb lute ftc nod) fo rebete, tarn ein ganger 3ug junger 9)!äb;rf)en unb Knaben gegen D«toalb« ftan«, fämmtlid) tu Seierfteibern,S|5aar um tpaar. Sitte trugen ein Heine« ©efdfcnf bett itiren Sletterngttr Sfücgc bcö Steugebornen; bic (St'nen fdjiteeltteigc Seintranb, bieSlnbettt Buefer, ober SKaubeln, eher SSlttmen, ober fetbjtgcftrictte©triimgfe ober f>anbftf)ut)c, bie Stitberit niebtidje« f?au«gcräti),tleine SSebittfniffe für ,Süd)e unb bcrgtcicfcn. ©o biete f>ait«l)tungen int ®orfe, fo biete @efd)cnfc. Hub alte Äiuber fügten©(«bettj« 4?anb unb fagten: SRuttcr ©l«bcttj! unb tilgten £)«=malb« .§anb, tttbent ftc blog bagtt bie SBortc fgradjen: 33a t erD«n>atb! Stbcr ivctc()cr £3M)ttaut tag für D«ioatb unb (Stöbettjin biefen SSatcrs itnb SJtutternamcn! @« gab feinen einfachemuttb rüt)rcnbern ©tücftmutfd).

®a läuteten alte ©lorfctt mit bottem .Stange gttr Jfirdje. ®er» Säugling toatb gttr Saufe getragen, er boratt; if)tn folgten bie

beiben ©rogättern, Ijintennad) ber tiefgerütjrtc Süatcr. ®ie gange©etneittbe ftanb bot- ber ,Sird)e in lbcitcm Jpalbtrci«, Sllt unb Sttttg,uttb fat) ben D«toaIb fomnten. ©anft unb freunblict) fgrad) Sitte«,toie er borbctgtng an ber SKenfdjenmenge:©uten tDtorgeu,SS ater £>«toatb." ®attit folgte ifjtn Sitte« in bie ,fird)e.

fbicr tjiett ber fierr fßfarrer Stoberidj ttad) bottbradjter Sattfsbanbtung eine fd)önc fßrebtgt über bie fßgidft öffentlicher ®anHbarfeit be« SSotf« gegen eine gute Dbrigfeit. ©t fd)tcn nod) niefo begeifert unb fatbung«rcid) gerebet gtt t)abeit. SBort aufSBorttraf bic bergen. @« toar int gangen Sßott bic tieffte Slnbadjt uttbtbad)fenbe Stügrmtg. Seber ljtctt an ftclj, feine St)ränen gtt unter;bri'tdcn. Sit« nun aber ber fterr ffifarrcr an« ©d)luggebet fattt,> unb er ba bie bebettbe ©ttmme gtt ©ott ert;ob für bie gute Dbrig;

feit non ©otbentgal, ittobei 3eber im ©titten an ©«inatb badjte;

Y at« nun ber ^etr Sßfarrcr fetber bic SScioeguttg feine« ©emittl)«nid)t länger gnrüdgivingen tonnte, unb it)m unter Sgränctt berStaute Dbtoatb entfd)tügftcba tuarb laute«, t;cftige« @d)turi)jnt

y