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10 (1853)
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ltwenn eb allen @enuf unb alle Seguemlichfetten gefunbenhat, bie ihm bab fjrbifche gewähren !ann. ©er N?enfch, wenner atteb 3rbifche hat, ifl barunt boc& nicht jufrieben. f>at er-sonnen Solbeb: er hört nicht auf, nach Slnberm git fireben. §>ater ©f;re, ©ewatt, Nuhtn, greunbe, atteö 2Bof;tleben, wab erfiel; fonfi tüünfc^te, er mtll mehr. 2ßab ihm bleibt, macht ihmSangeweile; trab ihm »erloren geht, »erurfacht feine SBehflage.@r ifi nie jufrieben, folglicf) nie glücftich burch atteb Srbifche,wab er empfängt; er will mehr, er tritt ein anbereb ©lücf.Sab ifl bunller Naturtrieb, ber ju bem gwchften binaufbentet,trab nicht im SBecpfel beb ©rbenlebenb liegt. Sieb fwchfle, @e»meinfcbaft mit (Sott, 3uöerffcht einer ewigen Satter, etneb glücf»feltgen 3ujtanbeb jenfeitb ber Sobebflunbe, ein frobeb ©ewiffcn,eine ©eelengröfc, welche ron ben Singen bieferSBett unabhän»gig macht, ein ÜNutp, ber ben Seift furcbttob gegen alle ©cffic!»fate macht, wirb nur burch bie Neligton rerlieben. Nur etnwahrhaft retigiöfer SNenfcp ifi ein wahrhaft weifer, ein erhabener,ein gfittffeligcr fKenfch, ber ntchtb ju fürchten, Sltteb ju hoffenhat, weil er ewig mit ©ott burch Sefunt, nicht für bab Singen»blicflicbe, wie bab ©hier, fonbern für bab ©wige ba ifi.

Sßer nicht für mich ifi, ber ifl tutber mich! fprachfiSu, göttlicher SNenfchenfreunb, mein gteilanb, mein ©etigmacher;unb bie SBahrhett Setneb Slubfprucheb leuchtet mir tief inb ^erj.2Ber nic^t für Sich ifi, ber ifi wiber ftch fefber feinbfelig, bennSu hafl ntchtb Slnbereb, alb unfere SSottenbung unb ©eligfettgewollt. Nein, ich werbe nie gegen Seine Sehre gleichgültig wer»ben. könnte ich auch wohl gegen meine eigene ©lücffeligf eit,gegen meine eigene SBürbe gleichgültig fein? Unb mögen Shorenunb Uttrerjiänbige fpotten, weit fte bab Seffere nicht ahnen;Sein bleibe tcb, mein £etlanb, fo lange ich athme, unb benfe;Sir lebe ich, Sir fierbe ich. Simen.