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©beit fo wenig fann bet (Staat tue religiöfen Ueberjcugungenbeb SBoXfeö baju oerwanbcln.
©tcichwic aber bet Staat bttreö ©eiftcbfrciöeit geworben ift,unb mehr noch, alb er fc^on i(t, nämlich gegen bte 3citöetbätt*niffe, in feiner ffraft entwicSettcr werben fann, fo wirb er burchSteligionbfreiheit erft bab IBollenbetfte. Unb fo wie ein weifer,tugenbhafter, reltgtöfet SÄcnfcb oon atlen Sterblichen, felbfloonSöfewicfjten, geehrt, fctbfl bewnnbert wirb; fo wie er oermögefeiner ©emüihbfraft, bie in tönt attb ber SScrbtnbitng mit bemSlUerhöchften ermiicöfl, nie ggnj ünglücfltch, unb oon feinemUngtütf gebeugt wirb: fo fich^eln waöröaft religiöfcb SSolf ehr»witrbig; unter fct;wercn Schicffalen hewunberungbwürbig; oonUnfällen, fo furchtbar ft'e auch fein mögen, nie gebeugt. — @biji fein ©eiflebleben oötte ©enffreiheit, feine ©enffreibett ohneungel;cmmtcb ISefugntf jur SKittöeilung beb ©ebaeöten, babhelft, oötte äcufertmg ber ©enffreiheit, möglich- @o iji auchnicht bie rechte fßcreblitng beb ©eifteb, folglich auch nicöt bebSBotfeö unb beb Staateb, möglich, ohne ©ewiffenb» unb ©lau«benbfretöcit; bie greitjeit ber Sfcligion aber nicht ohne ihre Sleufc*rung im bürgerlichen Sehen. Sie 2lcufentng ber Dfcligion, bie©arficKung beb ©eifteboerbältniffeb jttr ©ottheit, gesteht inben gönnen ber .Strebe.
3cbc 2trt, wie fleh bab §>eitigfte unb Schönjie im ©eijfc, bteSteligton, bie Siebe unb Verehrung ber ©ottheit, auf erlich bat*fteltt, iji ehrwürbig. So tfi eb auch febe Äirche. Unb wie bie©eijier nicht alle auf gleichen Stufen flehen, fonbern oerfchiebenftnb, fo muffen nothwenbig auch bte 2leuferuugen ihrer Dieligionoerfchieben aubfallen, unb bte Kirchen unter ftch oerfchieben fein,©b gibt baher otelerlei Kirchen, aber nicht oielcrlei ©hrifienthü*mer. ©in unb baffelbc Shviftenth«m ifi ber Jfern aller ©laubenb*Parteien, ©te urfprüngliche Sehre gefu ©hrtfit, unferb ©rleuth*