in jtd) wahrer, aber fatfcb öerflanbener ©ebanfe bie ©emütber'erbitte unb irre leitete. 3ene unter bem -Kamen bcr Säuern*ftiege traurig berühmten ©reigniffe ftnb alfo wof;l nicht als einewirtliche grucbt ber itircbcnöerbefTerung, als eine SBitfung öonber Abfcbaffung ber in baS ©brifientbunt eingcfcbtichenen 3rr*ibürner unb abergläubigen Meinungen anjufebcit, fonbcrn alseine notbwenbige gotge ber Ungcrecbttgfeit ber Herren unb fchau»bcrt;aften Serjwciflung beS Solls. ©mpörungcn, wie bicfe, tageneben fo wenig in bcr Abftcht berjentgen tugenbf;aftcn Scanner,wetcbe juerfi auf Steinigung beS chrijitichen ©laubenS brangen,unb auf ein chriftlicbcrcS ?cben ber ©eijtticben unb Seitlichen,als jene blutigen Kriege unb bie 3erflörung SerufalemS unb berScrfatl beS ganjen römifchen SteichS ber Sunfch unb 3wecf umfers göttlichen ©rlöfcrS waren, obwobt er atleSräucl, bienotjj»wenbig tommen muhten, »orauSfah. ©a$ bcjle SWittet, benAufwiegelungen beS SolfS, ben bürgerlichen Unruhen, ben Auf»tebnungen ber Sienfibofcn gegen ihre Oberberrcn »orjubeugen,gibt bie Zeitige @ct;rift fetbfi: 3hr Herren, was recht unbbillig ift, bas bemetfet ben Unechten, unb wiffet,bah auch ihr einen £>errn im Fimmel habet.
Sie thrifiliche ^Religion, wie ftegefus gab, welcher felbft baöScifpiet beS ebrfurchföbotlfien ©ebotfamS gegen weltliche Obrig»feiten in feiner heiligen tperfon aufjielltc, — bie cbrifiltcbe 3te*ligion hebt feineöwegö ben Itnterfcbteb ber ©tänbe im bürger»liehen Seben auf. ©brifiuS lieh bie Steifen unb Armen, bie§)oben unb ©ertngen in ihren Serbältniffcn unb SBürben belieben,©r empfahl felbji ben mcuterifchcn Suben feiner 3cit ©ehorfamgegen einen beibnifchen jlaifer, welchem fte unterthänig waren,©r, obgleich ber höchiie ^Jvicfler ©otteS auf ©rben, mähte ftchfein Anfehcn gegen Jfaifer, Könige unb gürjien an; wollte feineirbifepen atechtfame, feine geiftliche ©erichtsbarfeit, wie fie nach 5