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10 (1853)
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Cefr halb feibenfthaft unb Sitterfeit ein. ©tatt eütanber nähetju fommen, mühen bie ©eitert fetnbfcltger nitb einnnber. 3cbegartet erffärte t^re dtirche für bie atteinfetigmnehenbe; febe »er»bammte unb fchatt bie anberbgeftnnie. Sic Siebe mich aub Sitten,unb mit ;f>r ber roahre @etfl beb CEhriflenthumb. 2Bot;l riefen»on Seit ;u fromme Scanner noch ben ©nijweiten ju, mitDen erhabenen, »erfofmenben SBortcn beb fJ3robf;ctcn SDtateachi (2,10): §>aben mir nicht alle einen SBater? bat unb nicht ein@oti gefdjaffen? SBarurn »erachten mir bemt ©irrer ben Stnberh ?

3ene Sprach 5 unb Sehrbermirrung unter ben »on ber altenÄivcbe abtrünnig gemorbenen ©ftriftett muhte aber unaubmeichtichcintreten. Senn, inbem fte aubgtngcn, ftatt beffen, mab ftealb mangelhaft »ermorfen batten, Scffcrcb $u fuchcn, jerjlrcutenfte ftcb atr altertet 2Bcge. Sic güt;rer ber Qiincn batten mehrgelehrte lenntnifj, otb bie ber Slnbcrn. Sie ©inen motttenganjtiche Unterfchcibung »on ber altert ftrebe in alten Singen;bie Slnbcrn nur Slbfchaffuug beffen, mab ihnen gefährlich fchien,ohne bebmegen ju »ermerfen, mab an ftcb unfchabtict; fein tonnte.Sie deinen oehanbetten bie SBerbefferung ber Strebe unb beb ©tau*.benb mehr mit fntfer Prüfung, atb eine ©aefe beb Serfianbeb;bie Stnbern mit gröberer ©cmüthtichfeit, metche oft in geheim»nifjfücbtige ©cbmärmerei überging. Sie ©inen hüteten ftcb billig,mit ihren Sehren in tab SBefen ber bürgerlichen Orbnung ein*sugreifen; bu Stnbern, in flürntifchct §>tf$c, mottten Sltteb, unbfetbft bie bitgerlichen tßerhattniffe, »eranbert haben. Sie Qsinenmottten aub reinem Sriebe jum @uten iBerbeffetungen; bie Sin*bern tonnten fich mancher ctgennü^igcn 9?cbcnabftct;ten nicht er»mehren. 3nbmt 3eber glaubte, bab Stecht ju haben, ber SBahr»heit naebforfefen ju tonnen, bebachte nicht 3eber, bah er auchmit alten baju gehörenben Grigenfchaffcn aubgerüjtet fein müffe,unb 3»ten men'chtich fei. 3ubem Sitte bie heilige ©cfrift jur