ftatt betOugenben 3efu, ftcp beS UcbermutpeS eines mächtigenhetrfcperS befliß; ftatt Oernutp einen gcbleterifcpen ©tolj, fiattfDfcnfcpenliebe eine ^riegSluji unb |>errfcpbegfer äußerte, wetepeEaiferticbe unb föniglicpe Äronen in feine £>anb brachte. 3efuSieieb mar nicht »on biefer SEBelt; aber baS 3teicp beS fffapfieswar öollfomnten »on biefer SBelt.
Oie gürften hatten fchon feit manepent Sahrtjunbert nmhJBtebererpaltung ihrer Unabhängigfeit öorn fJ5apft getrautet. Alleinihr Setnüpen mußte immerbar eitel bleiben, befonberS in ben3eiten atfgemeiner Unmiffenpeit, ba man baS Oberhaupt bercpriftttipen Ätrcpc, obmopt er hoch nur ein fünbtger fDZenfcp mar,mit abergläubiger ©prfurept beinahe abgöttifcp bereprte. Oiegürflett sermoepten ntepts wiber ipn, weil ihrer 33tele waren, btcnie einerlei Neigung unb Angelegenheit hatten, @ie mürben affoburch bielertei SBitlen in fiep felber getrennt unb fepmaep, mäprenbihnen baS fireptiepe Oberpaitpt mit einerlei Anftcpt, mit einerleiSBilten, mit einerlei 3mecf gegenüber mirfte. 3n benSänbern pattenbtc gürften mopt maneperlei 3mi(iigfeitcn mit ihren Untcrtpanen;hingegen bie fprießer tn alten Üänbcrn, unb burep fte geleitet oftbas SSolf, geporepten iprern pöcpficn gHftlicpen Raupte opne SDBibcr^ jfpruep mit blinbent (Seporfant. Oie gütfien patten unter allen I©tänben beS 33olfS, am meifien bei ben Gcbellcutett, SOTtßöer» :
gniigte ober folcpe, melcpe gern bie • ÜRecptfame ber weltlichen |
Regierung befepränft pätten. Oie gürften fonnten faft auf bieOrettc feines ©tanbes mit ©ieperpeft jäplett. hingegen einerbiefer ©tänbe, nämlicp ber gctfilicpc, mar in allen ©taaten fo<u fagen beS päpfiltcpen ffitllenS Gcigentpum unb SBerfjcug. Oiei}5rtcjierfcpaft bitbete in biefem ©taate mieber einen eigenen, »otnrömifepen §>of abhängigen ©taat; fte näprte ftcp auf UnfoftenbeS SolfS; fte bereicherte fiep mit weltlichen Seftfjungcn unb wolltehoch feiner weltlichen Obrigfeit mepr untertpan fein, fonbern