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3efud (ehrte, fü^rt und ju ©ott, bie »«irrten fiinber jurüd juinSSatcr, bte unnatürlich geworbenen 5>?enfd;cn jur Bereinigungunb Berföfmung mit ber 97atur. Sttleö löfet fieh burdf 3efu SDSortin ©intracht auf.
Ser SWcnfch ifi bloß baburch fWcnfch, unb über bie gemeinenJhicre erhaben, baff er bon ®ott mit Bernunft begabt ift. 3Jurbermöge ber Bernunft erfennt ber fPicnfch bad SfBeltall, bad Sa«fein unb bie unendliche ©röfe ©otted, unb bfe befeligcnbe f>crr»lichfeit ber Se(;re 3efu ©hrifti. @in bcrnunftlofed £(;icr bat bonbem 2111cm feine Slbnung. £ätte ber Bicnfch feine Bernunft;märe er bem S£^tere gleich: wie fotlte erbed ©hrfftenthumd fähigfein? SBäre aber bad Shriflcnt^um im SBiberfpruch mit berBernunft: wie fblttc man bie SBahrtjeit ber Religion erfennen?SBiirbe ba nicht ber allmeife ©ott fctbjt einen BSiberfpruch jwi«fehen bem gefegt haben, t»ad er allen STOcnfchcn, ald höhemSSefen, berliehcn hat, unb bem, tbad er btttch 3efmn ©hriflumben fDfenfdicn geoffenbarct hat? — BBenn auth bie menfehlitheBernunft nicht fähig ift» Med unb bad £öchfie ju burchfchauenunb jit begreifen — baju müßten Wir mehr noch ald Bfcnfchenfein; — roenn mir auch bie ©d;ranfcn ber Bernunft häufig em«hfinben, unb auch ba glauben muffen, wo wir nicht felbft fehenfönnen: fo ift barum bgd ©fmfientbum noch nicht im (Streit mitber Bernunft. Med Bernunftmibrige gehört baher nicht jummähren ©hnftenthum. SGBie fönnen Unöernunft unb göttliche 2Bcid«heit beifammen flehen, ober eind fein? @d famt im ©eifierretcbBielcd erhaben fein über menfchlicbed SBiffen; unfer BSiffen hie«ntebeit ifi ©tücfmcrf; ed mürbe bietmehr unbernünftig fein, 2illedhtnmegäufäugncn, mad nicht bor unterer Grinftcht aufgct(;an liegt;barum manbcln mir in oieten Singen nur im ©tauben, nichtim Schauen. 3eboch mad und bon ©ott unb göttlichen Singenbad ©hbiftenthum fagt, ifi barum nicht beu ©efefcen ber menfeh«