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10 (1853)
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unnatürliches Serfapren gegen ßcp, auf einem fD?tßoerßänbniffeberuhte, bod; felbß in biefem SKißöerßänbniffe i(;r fiarferSDBitTe, tpre ©ehnfud;t, ©oft ju gefallen, eprmürbig geblieben,Unb gemiß biefen ebeln SBillen, nicht bab SKtßoerßänbntß, fap@ott an. ©in ineifer Unterricht, bitrch melcpcn fie aus ber Un»münbigfeit erhoben morben mären, hätte fte, bei berfraft ihreö©trebenö nach Heiligung, jit ben tugenbpafteßen Sfachfolgcrn beb£eilanbcö gemacht. Unb Siete, fehr Siele maren in ber Spattugenbhafte, erhabene SHcnfchen, bic nicht nur bei gaßen unb©eißeln cb bemenben ließen, fonbern ihr ganjeb Sehen liebreichbem 3Boht ihrer Sßtitmenfchen mibmeten, unb ftch 2llleö »erfagfen,um Slnbcrn befto mehr ©titeö leiftcn ju fönnen. Saß fie in benäußerlichen fogenannten Sußmerfcn ju meit gingen, mar berSrrtpum itnb bie Söirfung beb BcitalferS, nicht iprcö fchönen©emütpeb. O table boch Siiemanb jene frommen STOenfchcn, bic,aller SBeichlicpfett, ja oft ben nötpigßen Sebenöbebürfniffett ent»fagenb, il;r ganjeb Safein ju einem langen, fchmerjlichen ©elbß*Opfer machten! ©b mar ein Opfer, bab fie nicht opne jbantpfSott brachten. SSie menige Wenfcpcn in unfern Sagen märenroopl folcher ©ntfchloffenheit aub rein religiöfem ©tnnc fähig!

Sebocp aud; in jenen Sagen ber Sarbarei hatte fleh bei rneitember größte Speit ber ©hrißenheit eine bequemere Stetigion ge»mad;t. ©ic mar meniger eine getubin alb gefällige Sicnerittber ©innlicpfeit. 2Ber bic Saufe empfangen unb bab ©laitbenb»betenntniß erlernt patte, glaubte auch fd;on ©priß ju fein. Wlanbefriebigte ftepmit leiblichen Uebungen unb 3ercmonten»23eobach»tungen, lebte übrigens mie man molltc unb mögen bürgerlicher@efef}e unb Drbnungen bnrfte. SBer ißtadft patte, befümmerteß'cp auch um biefc nicht fehr.

Sa mar bie Seit gefontmen, unb eine »erabfcpeuensmürbigcrcSeit, alb ßcp fpautub, ber 2lpoßel, je gebacht haben mochte, albX. 10*