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10 (1853)
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unb Roheit ber Sehre beb göttlichen ©rlöfer» nach »nb nacb-ab=laffen, nnb ftcb für ihre ©elüfie nnb tbiertfeben 2ßünfct;e eine be=quemerc Sehre crftnbcit mürben, ©ebwegen febrieb er einft febonan eenen feiner theuerfien greuitbe »on 3tom au»; Sb wirbeine Seit fein, ba fie bie heilfnnte Sehre nicht leibenwerben, fonbern nach ihren eigenen S,üflcn werbenfic ihnen fetbfl Sehren anftaben, nach bem ihnen bieObren juefen; unb werben bie Ohren »on ber Sffiabribeit menben unb ficb ju ben gabeln lehren. (2. $im.4, 3. 4.) Stur ju früh warb feine bange gurcht unb Scforgnijjbttreb bie ©ebieffate unb ben »erberbten Sufianb ber Strebe ge»rechtfertigt. © ftritt man ficb um bie fßcrfönlicbfeit gefu©brijli, bann um bie ©ebetmniffe in ber ©ottbeit, unb »ergabüber bie fßerfon be» g>etlanbe» bie ©acbe unb ben Smcd beffelbenauf ©rben, unb über ba» ©ebeimnif beb göttlichen SBefcnb ba»geoffenbarte Mittel,' ©oit ähnlicher ju werben. Stacbbem warbfogar um geringere ©tnge gekritten: um heilige, um. Silber,um Scrcmonien, julefct um Sircbfprengcl, um reiche ©infiinfte,um obriglcitlicbc ©cwalt unb weltliche ©ericbtöbarlcit. Oie 3te=ligion febten nur noch »orhanben ju fein, um bem ©tanbe bet©ciftlicblcit ein bequeme» Sehen, reiche ffSfrünbcn, ©orgloftgfeit,©inßuf auf ben ©taat unb auf gamilten, Sergnügen unb Slug*Zeichnung jeber Slrt ju »erfebaffen; ober jurn ©ecfmantel ber grob»fien Sluefcbwcifungcn, junt SSorwanb ber fcbänblicbltcn Verbrechen,jur Heiligung ber niebrigften thicrifcbcn Segterben ju bienen.

SfBte ©briftu» einfl tehrenb auftrat, febieb er Stile», wa» (ichin ber SBelt befinbet, gletcbfam in jroci große Hälften: in ba»3rbifcbe ober Veränbcrlicbe, unb in ba» ©öttlichc ober ©wige.Oer SDJcnfcb fleht mitnbcrbar jmifeben beiben SSelten; mit bemSeihe gehört er bem Srbifcben, mit bem ©cijlc ccm ©ötfticbenjtt. Unb auf btefer allgemein anerfannten ÜBahrheit, welche auch