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©te wir unter wohtmottenben unb einfichtöotten gürflcn utibObrigfeitcn ju wohnen baö ©tüc! höben, miiffcn eö altcrbtngSunbegreiflich ftnbcn, bafi cö gürflen itnb Obrigfeiten geben fönne,welche, fiatt bie ftenntnifi unb Belehrung bcs SSotfeö unb bieStufftärung bcö SSerflanbeö unb ben Unterricht ber gugenb ju be»förbern, alte fhtiticl anwenben, baS Votf in bumpfer ©eifieö»befangenheit unb Unwiffcnbett ju erhalten, ©ic umjäuncn mitängfttichen ©trafgefe|en baS ©ebiet bcS ©enfenö, bet SBiffen»fchaft unb SBahrtjeit; fehreiben bent öffentlichen Unterrichte bieengften ©rennen oor; hatten bitrch Sücheroerbote bie Srtcnntntfsbeö Seffern jurücf, unter bcmVormanb, bie Verbreitung fetten»»erberbticher, trretigiöfer ober bürgerliche Unjufriebcnbcit er»weefenber Schriften ju htnbevn; jte fcheuen alte freie Unterfuchungunb ftnb sott 2trgmof;n ober Sifcrfucht gegen alte höhere Sinftcht.Sie inctfen ftd; an, gleichwie ftc über f>ab unb ®itt ber Unter»thanen »erfügen, auch über beren ©eifier ©ematt ju üben unbbereit ©ewiffen ju beberrfeben. ©te greifen in baö Stecht ©ottesein, benn nur Sr unb fein Stnbercr ifi ber gürjl ber ©eifier.©ie iaflcn baö geitigthum ber fWenfchbeit, baS Stecht jur höchfienüluöbitbung beö ©ciflcö an, welkes fie unb bie Shrigen öorsugS»weife genießen unb Slnbern »erfagett motten, ungeachtet fte, alsflerbtiche fDtenfchcn, bem geringflen Settter ihres SteicheS in biefenSiechten bot ©ott gteich ftnb.
diejenigen SPtenfchcn, welche ftth eine gefchtofe unb wtflfür»liehe ©ematt über irbifcheS Sigenthum, ®hre, herföntiche greiheitunb Sehen ber Untergebenen anmagen, werben mit Stecht atöShrannen gefchotten unb »erbammt. Stber was ftnb biejenigen,wetche baS geiflige Seben bcs fDtenfchen befchränfen unb berberbtnmotten? ©ic ftnb mehr ju fürchten, ats biejenigen, welche benSeib tobten, ©ic gehören ju ben grrtehrern, welche bie ©eete»ergiften ober ihr ben ©enug ber SBahrheit entziehen.