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10 (1853)
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©r fcbrteb in feiner traurigen Unjufriebcnbeit beut ©firiflentfmtnmehr jur Saft, als es »erfchulbet batte. Sei ber ©rjiebung, bieer genoffen, mar er ohnehin nicht oon altem Slbergtaubcn feines3ettalierS rein. 2luch btc barte, bie itnmenfchliche 2lrt, mitwel*cber feine gamiltc, er fctbfi unb feine greunbe »on ficb ©brütennennenben fiatfern bebanbett worben waren, nicht weniger feinUmgang in ber gitgenb mit heibnifetjen ©elchrten, bie ibm bie(Schwächen, bie Unbutbfamfeit, bie 2ßiberfpriicl;e ber ©brüten unbihre gewalttätige £errf(hfucht zeigten, unb wie fte bem StcnfcbenjebeS Sailer »erstehen, wenn er nur an gefum glaubte allesbiefeS batte auf ibn sunt STJac^tbeile ber ©brüten gewirft.

(Sobalb ibn baber feine §>eere jurn §>errn beS 3tetchS auSge*rufen batten, entfagte er ber cbrifitichen Sleligton. Unb wie ernun ben bisher »erfolgten unb mifbanbetten §>eibcn, gleich ebrijt*liehen Untertanen, ©ebuff unb ©erecbtigleit wiberfahren lieh,fianben Saufenbc unb SEaufcnbe, bie man fürSefebrtc gehalten,wieber öom ©briftentbum ab. ©ie jerflörten Slltäre ber ©ott»beiten erhoben jtcb neben ben Stltären ber chrifilicbcn fettigen,unb ungejiraft burfte baS »erebrte Silb beS SfonbeS ober berSonne neben beut oerehrten Silbe beS fircujeS erhöbt werben,gulian war £>cibc, aber fietnerne ©ottbeiten ocrehrte er nicht,fonbern baS £>öbere, Unftcbtbare, beffen ©igenfebaften fte bebrüten.®r batte ben ©tauben an baS böcbfte ffiefen, an eine ©eifier*wett, unb fetbil, baf man mit biefer in ©emeinfehaft tretenföirne. ®r war §>cibe, aber bie ©brüten »erfolgte er im SlnfangfcineSWcgS, fonbern et wollte nur allgemeine Serträgtichteit ber»erfchiebenen 3tcligionSparteien in feinem Steicbe etnftibren. ©Sfehlte nitbt an racbfücbtigen SlnSfcbweifnngen beS beibnifchen fßö*belS gegen bie ©briilen, wegen ber »on ihnen erfahrenen Se*brängungen. Die ©brifien fal;cn mit ©chrecten »on ihrer ehe*maligen ©cwalt ftcb »ertrieben. ©ie nannten öffentlich ben fiaifer